Avignon

„Sur le pont d’Avignon, le monde y danse“….genau das war heute unser Ziel: auf der mittelalterlichen, halb zerstörten Brücke Avignons zu stehen. Und natürlich, wenn wir schon in Avignon sind, den Palais des Papes zu bestaunen. So machten wir uns nach einem morgendlichen Training in unserem privaten Garten auf nach Avignon – und waren beeindruckt vom touristischen Flair der Stadt, sowie von den gigantischen Altstadtmauern und des dazugehörigen Palastes.


Etwa 70 Jahre lang war das provenzialische Avignon das Zentrum der römisch-katholischen Welt und obwohl die Zeit als Papstsitz überschaubar ist, ist ihr Vermächtnis in Form von sakraler Baukunst beeindruckend. Besonders zu erwähnen ist hier natürlich eben der Palais des Papes, eine Mischung aus Palast und Festung. Heute gehört er zum Weltkulturerbe.













Avignon ist heute nicht nur für ihr kulturelles Erbe, sondern auch für ihr alljährliches Theaterfestival bekannt, das grösste in ganz Frankreich. Es geht über mehrere Wochen im Juli und zieht Kulturliebhaber:innen aus aller Welt an. Auch auf den Strassen der Altstadt ist die Freude am Theaterfestival spürbar, immer wieder verteilen maskierte Theaterfreunde Flyer.








Zum Abschluss besichtigten wir noch die Pont d’Avignon, wofür man 5 Euro Eintritt bezahlen muss. Dafür erhält man jedoch nicht nur Zutritt zur mittelalterlichen Brücke, sondern auch Informationen zur Konstruktion, zur Zerstörung und zur historischen Bedeutung der Brücke. Der Legende nach baute Pater Bénézet eine 900 Meter lange Brücke von Avignon über die Rhone nach Villeneuve-les-Avignon. Die Brücke wurde 1185 fertiggestellt und bestand aus 22 Steinbogen. Die Brücke musste mehrfach wieder aufgebaut werden, bis im 17. Jahrhundert alle Steinbogen bis auf vier aufgrund massiver Wetterveränderungen davongeschwemmt wurden und in der Rhone versanken.




Üsi Schwiiz und d'Welt 

