Vieux Nice et Rue Jean Médecin

Was man neben der Promenade des Anglais und dem Colline du Château ebenfalls unbedingt gesehen haben muss in Nizza, ist das Vieux Nice, das alte Nizza. Mit verwinkelten Gassen, fastellfarbenen Wohnhäusern, verschiedensten Shops und Plätzen mit gemütlichen Cafés zählt die Altstadt Nizzas zu einem der anziehendsten Orte Nizzas.

Die Gassen sind so eng, dass wir immer froh waren, wieder an einen Platz zu gelangen, an dem man sich etwas umsehen und Sonne tanken konnte. Verkauft werden Spezialitäten wie Nougat, Gewürze und Lavendelseifen und es gibt unzählige glaciers überall. Wir haben uns vor allem mit Gewürzen und pain d’épices eingedeckt und das quirlige Treiben genossen. Zudem findet man im Vieux Nice auch zahlreiche günstige und gute Lokale, in denen auch die Einheimischen speisen. An der Uferpromenade am Ende der Altstadt können wir auch die Waka-Bar empfehlen, von deren Balkon aus man eine perfekte Sicht auf den Colline du Château und das Meer hat.

Waka Bar – Waka Bar in Nice, French Riviera (waka-bar.com)

Am Place Masséna aus beginnt eine weitere sehr bekannte Strasse, die Rue Jean Médecin. Der Strasse entlang führt nicht nur die Strassenbahn, es ist auch das Paradies für Shoppingliebhaber. Neben dem riesigen Einkaufshaus Lafayette findet man auch zahlreiche andere bekannte Markenshops, gemischt mit Cafés und Restaurants. Und natürlich haben wir uns auch von dort ein kleines Andenken in Form von Kleidern gekauft. Und ein feines Nachtessen im indischen Restaurant Nooris genossen.

Noori’s Restaurant Indien à Nice (nooris.com)

Nach einem wunderschönen Abend war dann der Nachhauseweg etwas ernüchternd. Dort, wo unser Auto parkiert stand, fanden wir nur gähnende Leere vor. Unser Auto wurde tatsächlich abgeschleppt! Von unserem Taxifahrer erfuhren wir dann, das dies keine Seltenheit sei und sein Auto am Vorabend ebenfalls abgeschleppt wurde. Er gab uns die Adresse des fourrière, des Abschleppdienstes an, und konnte uns auch schon den Preis für unser Vergehen angeben: 127 Euro. Da kamen wir ja noch mit einem gelben Auge davon 🙂 Und so machten wir uns am nächsten Morgen zu Fuss auf den Weg zum fourrière, wo wir unser Auto nach einigen Abklärungen wieder entgegennehmen durften.