Refuge de Batère sur le Pic de Cincreus


Die Autofahrt nach Corsavy verlief eigentlich ganz gut und dennoch war sie anstrengend, zu viele Stunden im Auto für mich. Aber kaum sah ich unser unglaublich herziges Hüttchen inmitten der Pyrenäen waren die Strapazen der Hinfahrt vergessen! Und nach der ersten Wanderung waren wir rundum glücklich und zufrieden.
Diese erste Wanderung führte uns vom Refuge de Batère, einer ehemaligen Schutzhütte, die heute als Restaurant und Unterkunft dient, auf den Gipfel des Cincreus auf 2266m. Das Refuge de Batère ist nur gut eine Viertelstunde entfernt von uns und ist beinahe sichtbar von unserer Unterkunft. Das Gelände wird zudem vom Fernwanderweg GR10 durchquert. Vom Refuge de Batère ging es zuerst über völlig vertrocknete Wiesen – es hat anscheinend seit sieben Wochen nicht mehr geregnet hier – und vorbei an Schatten suchenden Schafen hoch zum Col de Cirère, von wo man das erste Mal auf die andere Seite des Gebirges blicken konnte. Danach führte ein schmaler, aber sehr steiler Weg auf die nächste Kuppe hoch. Von dort schien der Gipfel nicht mehr weit weg, doch der Bergrücken hoch zum Cincreus täuschte und zog sich in die Länge. Obwohl wir wegen des dunstigen Wetters das Meer nicht richtig sehen konnte, war die Weitsicht auf die Pyrenäen beeindruckend. Wir genossen unser Mittagessen in der Ruhe und beobachteten die wunderschönen Schmetterlinge rundherum. Der Rückweg war dann heiss und staubig und so freuten wir uns umso mehr auf eine Abkühlung in unserem herrlichen Naturwasser-Pool.
Ja, die elf Autostunden bis nach Corsavy haben sich auf jeden Fall schon gelohnt!
LANGUEDOC-ROUSSILON: Refuge de Batère – Col de Cirère – Pic de Cincreus (2266m)
Distanz: 8km
Dauer: 3h
Höhenmeter: 800



































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