Vieille Ville Montpellier

Wunder, so viel wie die lebendige Universitäten-Stadt zu bieten hat. Montpellier gehört zu den lebenswertesten Städten Frankreichs und lockt mit einem einzigartigen Angebot and Kultur, Kulinarik und Geschichte. Sehenswert ist auf jeden Fall die wunderschöne Altstadt mit den historischen Bauten und den schmalen Gassen, sowie der pulsierende Place de la Comédie. Die unzähligen Cafés, Shops und Restaurants laden zum Verweilen und Geniessen ein, insbesondere das pain au chocolat, le canard und foie gras sind überall zu finden. Bezahlt wird meistens mit der Kreditkarte, der sogenannten carte bleue.  Montpellier ist nicht nur eine der grössten Städte an der französischen Mittelmeerküste, sondern auch eine wichtige Studentenstadt. Die Universität von Montpellier ist neben den Universitäten von Paris, Toulouse und Aix-en-Provence die viertgrösste des Landes. Jede/r vierte Bewohner/in ist eingeschriebene/r Student/in. Das erklärt das pulsierende Stadtleben hier. Zudem sind in zehn bis fünfzehn Kilometer die verschiedenen Strände rund um Montpellier zu finden und die Sonne scheint praktisch immer. Als Haupttransportmittel zählen das Auto, das Tram und der Bus. So sind alle Orte in und um Montpellier gut erreichbar. Aufgefallen ist mir auch, dass die Leute hier sehr freundlich zueinander sind. So bedanken sich die Fahrgäste im Bus beispielsweise jedes Mal beim Busfahrer/der Busfahrerin, wenn sie aussteigen. Convivialité und gentillesse wird hier auf jeden Fall viel Bedeutung beigemessen und auch gelebt. 

Eine Auswahl an Sehenswürdigkeiten in der Altstadt:

Place de la Comédie: Der zentrale Platz der Stadt bildete bereits im Mittelalter den Mittelpunkt der Festung. Auch heute noch ist der Platz ein wichtiger Kontenpunkt, von dem aus mehrere Wege in die Stadt führen. Namensgeber für den Platz ist die im 18. Jahrhundert erbaute Opéra Comédie. Sehenswert ist auch der Brunnen der drei Grazien (Les trois graces).

Musée Fabre: In unmittelbarer Nähe zum Place de la Comédie gelegen, zählt das Musée Fabre zu den bedeutendsten Kunst-Museen Frankreichs.

Kathedrale St. Pierre: Die Kathedrale Saint Pierre, im Zentrum der Altstadt gelegen, stellt die größte römisch-katholische Kirche im Languedoc dar und ist das wichtigste gotische Bauwerk der Stadt.

Triumphbogen

La Panacée: Zentrum zeitgenössischer Kultur mit wechselnden Ausstellungen und einem wunderschönen Café.

Esplanade Charles de Gaulle: Die Verlängerung des Place de la Comédie ist ursprünglich für militärische Zwecke genutzt wurden. Heute laden zahlreiche Bepflanzungen und Denkmäler zu Spaziergängen ein.

Restaurants mit französischer, preiswerter Küche:

Le Bouchon Saint Roch

Rosemary

La Coquille

Les enfants rouges

Ripailles

Der letzte Abend in Montpellier, zusammen mit meinem Mann, der nach knapp zwei Wochen in der Schweiz wieder angereist ist. Schön wars, ich wäre gerne auch noch länger geblieben.