Maroochydore – unser Zuhause für 3 Wochen

Da wir die ersten drei Wochen Englischunterricht besuchen wollten, haben wir nach einem küstennahen, sonnenreichen und gemütlichen Ort gesucht, der die Lebensweise der Australier widerspiegelt. Diesen Ort haben wir in Maroochydore gefunden. Maroochydore ist das geografische und wirtschaftliche Zentrum der Sunshine Coast und gehört zu den beliebtesten Feriendestinationen in Queensland. Umgeben vom Pazifik und dem Maroochy River, ist Wasser die zentrale Lebensader hier. 80% der Australier/innen leben im Umkreis von 50km an der Küste und diese Liebe zum Meer ist überall spürbar. Schon frühmorgens sind etliche Leute im Wasser entweder am surfen, rudern, schwimmen, kiteboarden, stand-up-paddeln, fischen oder Kayak fahren. Zudem gibt es der ganzen Küste von Maroochydore entlang einen schön präparierten Küstenweg und etliche kleine Parks mit Barbecue-Tischen. Die Nähe zum Ozean haben auch wir genossen. Einerseits zu Hause in unserer Wohnung im 12. Stock des „Sebel“, von wo aus wir einen gigantischen Ausblick aufs Meer hatten. Andererseits auch beim Picknick nach der Schule am Maroochy River, beim Walk zum Point Cartwright Lighthouse, beim Surfkurs oder auch beim Yoga am Strand. Auch der Coastal Walk im relativ nahe gelegenen Noosa National Park hat traumhafte Aussichten auf den Ozean geboten. Aber wir haben nicht nur schöne Plätzchen am Wasser gefunden, sondern auch auf kleineren Hügeln in der Umgebung wie dem Coolum Mountain, den Glasshouse Mountains oder dem Mount Ninderry. Zudem gibt es mit dem Plaza Shopping Center ein riesiges Einkaufszentrum, in dem man sich auch gut eine Weile verweilen kann.
Wettertechnisch hatten wir mehr oder weniger Glück. In den ersten Tagen war es sonnig, aber extrem windig. Dann hatten wir eineinhalb traumhafte Wochen, warm und relativ wenig Wind. Und in den letzten drei Tagen hat es dann leider nur noch geregnet und gestürmt. Die Highlights für uns waren definitiv die unglaublich schönen Küsten mit den unzähligen Parks und Verweilmöglichkeiten, die vielen Gespräche mit den so offenen und interessierten Einheimischen, sowie unsere tolle Wohnung mit Aussicht. Die typische, gelassene – laidback – und sehr offene Art der Australier/innen haben wir sehr geschätzt. Enttäuscht waren wir von den eher atmosphärenarmen Restaurants und Bars. Es gibt zwar das eine oder andere sehr herzige Café und auch ein paar coole Bars, dennoch sind unsere Erwartungen in dieser Hinsicht eher unterboten worden. Am schönsten war es einfach einmal ein paar Wochen an einem Ort verweilen zu können, die Atmosphäre aufzusaugen und Zeit zu haben, die Umgebung zu erkunden und die Zeit zu geniessen.
Maroochydore und unsere Wohnung im „The Sebel“
Lexis English School und Schulweg
Die Englischschule war okay, aber aufgrund der fast täglich wechselnden Lehrkräfte nicht optimal. Philipp war fleissig und fast immer in der Schule. Ich hab mir zwischendurch ein paar Freistunden gegönnt 😉
Parks und Bars
Üsi Schwiiz und d'Welt 













































































