Bondi Beach

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Als wir vor ein paar Tagen nach etwa 550km von Wirrimbi in Bondi Beach ankamen und sahen, wie nahe unsere Wohnung am Beach gelegen war, mussten wir natürlich sofort den weltberühmten Bondi Beach erkunden. Ein paar wenige Minuten die Strasse runter und zack, standen wir am rechten Ufer der Bondi Beach Promenade. Und was wir sahen, war eher ernüchternd. Der Strand ist, vor allem im Vergleich zu anderen Stränden in Australien, eher klein. Das berühmte Schwimmbad liegt rechts in einem Schattenloch, gleich hinter dem Strand reihen die übervollen Autoparkplätze und von herzigen Strandcafés oder Strandbars keine Spur. Am rechten und linken Ufer gibt es zwei schöne, eher schickere Bars, ansonsten gibt es aber nicht viel. Wir haben schon so viele Bilder gesehen vom Bondi Beach, so viel gelesen und gehört – das, was wir vor uns sahen, hatte so gar nichts mit unserer Vorstellung zu tun. Es war eher ernüchternd. Der Strand, das ganze Quartier ist sehr belebt, aber alles eher etwas vernachlässigt und schmuddelig. Nicht vergleichbar mit dem schmucken, sehr hübschen Noosa Heads oder den romantischen Ferienorten in Italien oder Spanien. Dennoch hat dieser Ort Bondi natürlich seinen speziellen Vibe. Immer wieder sieht man Surfer/innen und Schwimmer/innen barfuss vorbeigehen, das Outfit Nummer eins der Frauen sind Leggins mit einem Top und die Leute hier scheinen Hunde zu mögen. Am Morgen ist im Gegensatz zu Maroochydore alles noch etwas verschlafen, aber ab Mittag ist es sehr belebt. Wir haben die Stimmung hier und vor allem die Stadt Sydney als Ganzes aufgesaugt und genossen und sind wieder um ein paar Erfahrungen und Erkenntnisse reicher geworden.