Höhenangst auf dem Weg zum Strudelkopf


Heute waren wir früh dran und super motiviert den Strudelkopf zu erklimmen. Die Tatsache, dass wir um 8.15 Uhr die ersten auf dem Parkplatz waren, steigerte unsere Vorfreude noch mehr. Wir überquerten die Strasse und stiegen direkt in den Weg Nummer 34 Richtung Strudelkopf ein. Da wir die steile Felswand vom Parkplatz aus schon gesehen hatten, wussten wir, was auf uns zukam. Stetig ansteigend stiegen wir den schmalen, aber gut begehbaren Weg hoch. Während der ersten halben Stunde gab es ein paar wenige, etwas ausgesetzte Stellen, im Grossen und Ganzen war der Weg aber kein Problem. Und die Aussicht wurde mit jedem Höhenmeter beeindruckender. Dann, nach gut der Hälfte der Wanderung, kamen wir zuerst zu einer Holztreppe und kurz darauf zu einem kurzen Tunnel. Und dann hätte der Weg über einen alten, sehr ausgesetzten Kriegssteig vom 1.Weltkrieg in das obere Helltal geführt. Aber obwohl der ehemalige Kriegssteig durch ein Drahtseil gesichert war – für mich war es zu viel. Ein Blick hunderte von Metern gerade die Felswand hinunter hat genügt, um die Angst ins Unerträgliche ansteigen zu lassen. Schweren Herzens mussten wir also wieder umkehren. Zügig liefen wir den Weg zurück ins Tal. Dort entschieden wir uns, noch die knappe halbe Stunde bis zum Dürrensee zu gehen und dort unser Picknick zu geniessen. Und das hat sich dann auch gelohnt. Wieder fast alleine – wie schon den ganzen Morgen – marschierten wir bei gefühlten 35° und mit Blick auf die drei Zinnen zum Dürrensee, wo wir unsere Beine auf den kühlenden Steinen ausstreckten, unser Mittagessen verputzten und noch ein herrliches Nickerchen im Schatten machten. Und die Aussicht vom Tal war genauso beeindruckend wie von oben. So haben wir trotz nicht erreichtem Ziel schöne Eindrücke sammeln können.
DOLOMITEN: Parkplatz Höhlenstein – Helltal – (Obershammerhütte – Strudelkopf) – Dürrensee
Distanz: 8km
Dauer: 2.30h
Höhenmeter: 550















































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