Rundwanderung auf den Strudelkopf


Heute entschieden wir uns für eine kurze Wanderung, da ab Mittag Regen und Gewitter vorausgesagt wurden. Nachdem wir 10 Euro Gebühr bezahlt hatten, parkierten wir unser Auto auf der Plätzliwiese, welche bereits auf knapp 2000 Metern liegt. Von dort ging es zuerst gute zwei Kilometer auf einem Kieselweg ziemlich eben aus und von vielen Kühen begleitet zur bekannten Dürrensteinhütte. Vor der Dürrensteinhütte, die um diese Uhrzeit noch völlig verlassen war, bogen wir links ab und stiegen die ersten Höhenmeter hoch Richtung Strudelkopfsattel, wo man noch Überreste des Ersten Weltkrieges sehen konnte. Wir passierten die halb verfallene Kaserne und legten das letzte Wegstück zurück, das Gipfelkreuz bereits vor Augen. Auch hier oben auf dem Strudelkopf hielt sich die Anzahl Menschen in Grenzen und wir konnten wieder eine wunderbare Aussicht auf die Gipfel der Tofane, den Monte Cristallo und einmal mehr die Drei Zinnen geniessen. Nachdem wir die Bergwelt eine Weile auf uns wirken lassen haben, traten wir den Rückweg an. Etwas oberhalb der Plätzliwiese machten wir dann noch unsere Mittagspause. Diese war nicht optimal geplant, denn wir sahen die dunklen Wolken schon kommen und noch während dem Essen begann es sanft zu regnen. Zügig machten wir uns auf Richtung Auto, aber wir wurden auf den letzten paar hundert Metern doch noch so richtig verregnet. Gelohnt hat es sich trotzdem raus zu gehen, wir haben dafür den Nachmittag in der warmen Wohnung umso mehr genossen.
DOLOMITEN: Plätzliwiese – Dürrensteinhütte – Strudelkopfsattel – Strudelkopf (2307m)
Distanz: 8km
Dauer: 2h
Höhenmeter: 350





































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