Bienvenue à Québec (auch ohne Gepäck)

Am frühen Donnerstagmorgen ging unsere lang ersehnte Reise endlich los. Von Zürich flogen wir über Brüssel und Montréal nach Québec. Nachdem wir uns schon gefreut haben, die Flüge gut überstanden zu haben, kam dann der grosse Dämpfer: keines unserer Gepäckstücke kam in Québec an. Wir hatten also praktisch nichts, ausser den Sachen, die wir gerade trugen. Uns wurde versprochen, das Gepäck bis spätestens abends direkt in unsere Wohnung zu liefern – was natürlich nicht geschah. So erkundeten wir am Donnerstagabend in unserem schmuddeligen Reise-Trainer-Outfit noch unser Quartier Laurier, bevor wir nach 24 Stunden auf den Beiden todmüde ins Bett fielen.

Am nächsten Morgen fuhren wir als erstes zum Flughafen und wurden erneut enttäuscht. Das Gepäck war noch nicht in Québec angekommen, sollte aber mit den Flug am Nachmittag geliefert werden. So machten wir uns halt – immer noch im schmuddeligen Reise-Trainer-Outfit – auf in Richtung Innenstadt, um einmal ein paar erste Eindrücke zu sammeln. Nach einem kurzen Stopp beim SQDC Store erreichten wir den Hafen und gleich daneben die Funiculaire, die Standseilbahn, welche zum Chateau Frontenac führt. Wir sparten uns die Besichtigung des Schlosses und der berühmten Dufferin Terrasse aber für den nächsten Tag auf und machten uns auf den Heimweg. Schliesslich mussten wir ja nochmal zum Flughafen fahren – und im schlimmsten Fall auch noch einkaufen gehen, weil uns gesagt wurde, dass nur die Hälfte unserer Taschen ankommen werden. Umso grösser war unsere Freude, als wir am Flughafen alle vier Taschen vorfanden. Der Tag war gerettet, der Stress vorbei und unsere Ferien konnten endlich richtig beginnen! Das feierten wir mit einem (mässig) feinen Drink und einem typisch kanadischen Essen: Poutine (Pommes mit Bratensauce und Käse) und Burger. Jetzt konnte unseren Plänen nichts mehr im Weg stehen 🙂

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