Skitag in Arosa

Nachdem wir einige Tage lang krank waren und unsere Energie einteilen mussten, wagten wir uns erst am Freitag das erste Mal auf die Skis. Wir wollten endlich einmal das Skigebiet Arosa kennenlernen. So machten wir uns früh auf den Weg; flitzten mit den Skis hinunter zum Auto, wo Philipp die Ketten montierte und wir die kurvenreiche Strecke bis nach Arosa hinter uns brachten. Punkt 9 Uhr standen wir an der Talstation bereit, wo es bereits wimmelte von Leuten. Und oben im Skigebiet war es leider auch nicht besser; von allen Seiten strömten begeisterte SkifahrerInnen herbei, die Anstehzeit bei den Liften war lange und die Pisten an sich total überfüllt, so dass man kaum richtig fahren konnte. Das Wetter machte das jedoch wieder wett, denn der Himmel war wolkenlos und die Sonne strahlte und wärmte richtig schön. Was die Pisten angeht, ist die Arosa-Seite sicherlich weniger anspruchsvoll und spannend als die Lenzerheide-Seite. Dafür aber punktet Arosa mit der wunderschönen Landschaft, man ist umgeben von eingeschneiten Gipfeln. Und man könnte mit der Verbindungsbahn ja beide Seiten befahren, wofür wir heute aufgrund der vielen Leute keinen Nerv hatten. Wie immer assen wir unser Picknick weit weg des Rummels, irgendwo auf einem sonnigen Bänkli. Alles in allem hat sich die Fahrt nach Arosa mässig gelohnt, hauptsächlich, weil die Menschenansammlungen überall einfach zu gross waren.