Live dabei auf der Streiff


Die Hahnenkamm-Abfahrt ist legendär – und dieses Jahr gehörten wir zu den 50’000 ZuschauerInnen dieser irren Abfahrt. Es war das Geburtstagsgeschenk für meinen Vater, der sich riesig darüber freute. Nach einem frühen Start in den Tag und einer kurzen Kaffeepause in der Tankstelle, stiegen wir in Brixen im Thale in den Zug Richtung Kitzbühel und erreichten so das Renngelände schon um 9 Uhr morgens. Da war es noch angenehm entspannt und wir konnten uns in aller Ruhe unser Plätzchen aussuchen. Wir platzierten uns etwas oberhalb des Zielgeländes, direkt an der Piste und mit Blick auf den grossen Bildschirm. So konnten wir das Rennen im Fernseher und live mitverfolgen und waren bereit für das grosse Spektakel. Die zwei Stunden bis zum Rennen wurden uns auch einfach gemacht: Es gab verschiedene Interviews, Fallschirmspringer und eine Flugshow. Bis zum Rennstart um 11.30 Uhr war dann das Gelände auch gerammelt voll und es lag Spannung in der Luft. Und obwohl kein Schweizer siegen konnte, war es ein grandioser Tag. Auch das Wetter machte wunderbar mit; angenehm von den Temperaturen und immer wieder auch sonnig. Nach dem Rennen bestand die grösste Herausforderung darin, den sehr rutschigen Hand wieder hinunterzukommen. Nachdem wir das geschafft hatten, holten wir uns noch ein Fleischkäse-Semmerl und machten uns dann auf den Rückweg. Für die unzähligen kostspieligen Parties in Kitzbühel konnten wir uns nicht mehr motivieren, genossen dafür einen gemütlichen Abend in unserer Ferienwohnung in Brixen im Thale.





















Üsi Schwiiz und d'Welt 

