Walk von Spit nach Manly

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Heute haben wir uns den 10km langen Walk von Spit nach Manly vorgenommen. So nahmen wir nach dem Frühstück den Bus für ein paar Stationen und stiegen dann auf den Zug um in Richtung Innenstadt. Im von Berufstätigen belebten Stadtzentrum schlenderten wir am übergrossen, etwas schräg erscheinenden Weihnachtsbaum vorbei zur nächsten Bushaltestelle, wo uns der letzte Bus nach Spit brachte. Der Walking Trail nach Manly beginnt gleich nach der Brücke in Spit und ist wie immer gut gekennzeichnet. Von Spit führte der Trail alles der Küste entlang, durch den Sydney National Park und an mehreren Vororten vorbei nach Manly. Man hat nicht durchgehend Aussicht auf das Meer, aber es gibt immer wieder grossartige Aussichtsplattformen zwischendurch. In Manly angekommen, genossen wir unser Picknick direkt am Meer und nahmen dann die Fähre zurück nach Sydney. Auf dem Weg zur Circular Quai Wharf konnten wir nochmal die Sicht auf die Skyline der Stadt, sowie das Opera House und die Harbour Bridge bewundern. Und wo gestern noch das gigantische Kreuzfahrtschiff Carnival Splendor stand, wurde es über Nacht schon durch ein neues, gigantisches Kreuzfahrtschiff aus Rotterdam ersetzt. So schade um das wunderschöne Stadtbild! Am bevölkerten Circular Quai stiegen wir auf die nächste Fähre zur Rose Bay Wharf um. Wir haben uns erhofft, dort in einem hübschen Café noch etwas trinken zu können, aber davon gab es leider keine. Und auch auf dem halbstündigen Fussmarsch zurück zu unserer Wohnung nicht. Hübsche Cafés und herzige Restaurants sind hier und allgemein in Australien nur sehr zentriert zu finden. Ausserhalb des Zentrums geht es mehr um Funktionalität als um Ästhetik. Es gibt zwar Cafés, Restaurants und Bars im Bondi Quartier, aber sie sind oft einfach an einer stark befahrenen Strasse und sehen eher etwas lotterig und ungepflegt aus. Einfach anders, als wir es uns vorgestellt haben. Wir dachten es sei ähnlich wie Noosa Heads, doch da lagen wir weit daneben. Und das ist ja auch das Schöne am Reisen: Man wird immer wieder überrascht 😉 Nach etwa 15km auf den Füssen kamen wir nachmittags dann müde und zufrieden von einem erneut eindrucksvollen Tag in unserer Wohnung an. Nach einer erfrischenden Dusche gönnten wir uns zum Abschluss noch einen Drink in einem nahegelegenen Restaurant und liessen dann den Abend mit Fussball ausklingen. 

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Sydney Sightseeing

Sydney ist eine Beauty von einer Stadt! Wir waren beide ziemlich beeindruckt; von der Grösse der Stadt, den unzähligen grünen Parks und Sitzflächen zum Verweilen, von der gigantischen Harbour Bridge und dem weltberühmten Opera House. Da wir sowieso das Auto bei Avis zurückgeben mussten heute Morgen, haben wir unsere Stadtbesichtigung gleich dort begonnen. Und das war der perfekte Ausgangsort, wie sich herausstellte. Vom Chinese Garden of Friendship liefen wir los in Richtung Darling Harbour. Frühmorgens war noch alles geschlossen, dafür herrlich ruhig und verlassen. Der Barangaroo Wharf entlang ging es weiter in das Barangaroo Reserve, ein wunderschöner, wiederum sehr ruhiger Park mit Aussicht auf die Harbour Bridge. Dort haben wir uns einen Moment hingesetzt und die Aussicht genossen. Um auf die Harbour Bridge zu gelangen, durchquerten wir das Quartier The Rocks und nahmen dann den Lift hoch auf die Brücke. Bereits nach wenigen Schritten hat man eine tolle Aussicht auf das Opera House und die Hochhäuser der Innenstadt. Nur das gigantische Kreuzfahrtschiff gleich neben dem Opera House hat das Bild etwas gestört, es fügte sich für mich einfach nicht in das wunderschöne Stadtbild ein. Nach wie vor erstaunt über die wenigen Leute, freuten wir uns riesig auf den Pylon Lookout, welcher sich in einem der Brückentürme befindet. Für einen fairen Preis ging es die Treppen hoch auf den Turm, wo man eine Rundumsicht auf alle bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt geniessen kann. Nicht nur der Sydney Tower, auch die Harbour Bridge, North Sydney und das Opera House liegen einem zu Füssen.

Nach weiteren etlichen Fotos marschierten wir weiter, wiederum durch das Quartier The Rocks und dann der Circular Quai Wharf, immer dem Wasser entlang und vorbei am gigantischen Kreuzfahrtschiff, Richtung Royal Botanic Garden und dem davorgelegenen Opera House. Im Royal Botanic Garden fanden wir erneut ein herrlich ruhiges Plätzchen mit Aussicht auf die Harbour Bridge und machten eine Picknick-Pause – inklusive guter Unterhaltung durch verschiedene Vögel. Zum Abschluss liefen wir noch um das eindrückliche Opera House herum und kehrten dann, erneut durch den Royal Botanic Garden, zurück in die Innenstadt. Unser Bus B-333 Richtung Bondi Beach fuhr im Quartier Woolloomooloo, inmitten der Hochhäuser des CBD. Nach einer guten halben Stunde Fahrt durch die Stadt erreichten wir mit müden Beinen, aber unglaublich schönen Eindrücken wieder unsere Wohnung an der Hall Street. Was sich nach diesem Tag geändert hat: Wir finden Montage nun beide richtig toll! An Montagen hat man Sydney praktisch für sich alleine, es hat nirgends richtig viel Leute und kann so die Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe auf sich wirken lassen. We love Mondays 🙂 

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V-Wall Nambucca Heads

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Den heutigen Tag konnten wir so richtig geniessen. Nach einem gemütlichen Morgen mit dem Schweizer WM-Match und dem Bestaunen unseres coolen Carriages, machten wir uns auf den Weg nach Nambucca Heads. Nach einer 10-minütigen Fahrt parkierten wir das Auto beim etwas ausserhalb gelegenen Shopping Centers und liefen von dort knapp 4km auf wunderschönen Wegen und Stegen zuerst dem See entlang, dann der Küste entlang, vorbei an verschiedenen Pärken und dann der V-Wall entlang bis zum Wellington Rock. Der ganze Weg ist empfehlenswert, insbesondere aber die V-Wall. Entlang dieses Weges liegen viele grosse Steinbrocken, welche von Touristen und Einheimischen über die Jahre mit Ferienerinnerungen, Sprüchen oder persönlichen Erinnerungen farbig bemalt worden sind. Und während man diese Steine bewundert, hat man auch noch eine tolle Aussicht auf die wilden Wellen des Pazifiks. Nach einem feinen Picknick beim Wellington Rock, machten wir uns auf den Heimweg und genossen den Abend im Carriage mit einem Apero an der Sonne und einem gemütlichen Feuer zum Abschluss. Was für ein wunderschöner Tag in Wirrimbi und Nambucca Heads!

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Carriage in Wirrimbi

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Gestern Abend kamen wir nach einer sechsstündigen Fahrt gegen 21 Uhr in Wirrimbi an. Da es schon dunkel war, sahen wir praktisch nichts von unserer Umgebung und dem schönen Zugwagen, der für 2 Nächte unser Zuhause darstellen wird. Dafür wurden wir von Fröschen und einer nicht sehr hübschen Spinne begrüsst, die mein mutiger Ehemann tiergetreu entfernt hat. Umso mehr freuten wir uns heute Morgen beim Bestaunen unserer neuen Umgebung. Die coolen Zugwagen sind umgeben von grün, es gibt einen Vorplatz mit einer gemütlichen Feuerstelle und es ist friedlich und ruhig hier. Nun freuen wir uns auf das Erkunden von Nambucca Heads und am Abend ist dann Feuer-Zeit!

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Maroochydore – unser Zuhause für 3 Wochen

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Da wir die ersten drei Wochen Englischunterricht besuchen wollten, haben wir nach einem küstennahen, sonnenreichen und gemütlichen Ort gesucht, der die Lebensweise der Australier widerspiegelt. Diesen Ort haben wir in Maroochydore gefunden. Maroochydore ist das geografische und wirtschaftliche Zentrum der Sunshine Coast und gehört zu den beliebtesten Feriendestinationen in Queensland. Umgeben vom Pazifik und dem Maroochy River, ist Wasser die zentrale Lebensader hier. 80% der Australier/innen leben im Umkreis von 50km an der Küste und diese Liebe zum Meer ist überall spürbar. Schon frühmorgens sind etliche Leute im Wasser entweder am surfen, rudern, schwimmen, kiteboarden, stand-up-paddeln, fischen oder Kayak fahren. Zudem gibt es der ganzen Küste von Maroochydore entlang einen schön präparierten Küstenweg und etliche kleine Parks mit Barbecue-Tischen. Die Nähe zum Ozean haben auch wir genossen. Einerseits zu Hause in unserer Wohnung im 12. Stock des „Sebel“, von wo aus wir einen gigantischen Ausblick aufs Meer hatten. Andererseits auch beim Picknick nach der Schule am Maroochy River, beim Walk zum Point Cartwright Lighthouse, beim Surfkurs oder auch beim Yoga am Strand. Auch der Coastal Walk im relativ nahe gelegenen Noosa National Park hat traumhafte Aussichten auf den Ozean geboten. Aber wir haben nicht nur schöne Plätzchen am Wasser gefunden, sondern auch auf kleineren Hügeln in der Umgebung wie dem Coolum Mountain, den Glasshouse Mountains oder dem Mount Ninderry. Zudem gibt es mit dem Plaza Shopping Center ein riesiges Einkaufszentrum, in dem man sich auch gut eine Weile verweilen kann.  Weiterlesen

Mount Ninderry

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Ich muss immer etwas schmunzeln, wenn unter „Mount“ ein Hügel von 319 Metern angegeben ist. Da diese Höhe aber in unserer nächsten Umgebung tatsächlich fast schon das Maximum ist, haben wir diesen Mount Ninderry natürlich trotzdem beklommen 🙂 Der Weg ist super markiert,  und bis auf das letzte Stück recht breit, so dass er einfach zu laufen ist. Und nachdem ich in den Glasshouse Mountains schon die erste Baby Brown Snake gesehen habe, sind mir breite, übersichtliche Wege noch so recht! Und natürlich darf auch der Schlangen-Stecken nicht fehlen. Ich kann wohl nicht verbergen, dass da recht viel Respekt vor diesen giftigen Tieren vorhanden ist. Auf dem heutigen Trail haben wir keine Schlagen gesehen, konnten dafür aber die Aussicht auf den Mount Coolum, die Küste und das Hinterland geniessen. Wenn sie auch keine Giganten sind, diese Hügel sind doch auch einen Kurzausflug wert. Gerade wenn man nur halbtags Zeit hat, eignen sie sich super. Und auf dem Nachhauseweg haben wir uns wie immer schon auf den Apéro gefreut 🙂
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Glass House Mountains

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Heute fuhren wir bei herrlichem Sonnenschein eine gute halbe Stunde in den Glass House Mountains Nationalpark im Hinterland der Sunshine Coast. Dieser Nationalpark ist extrem bekannt und zwar wegen der 12 nicht allzu hohen, aber sehr spitzen Hügeln, die verteilt aus dem Boden herausragen und zum Australischen Naturerbe gehören. Einige der 12 Glass House Mountains sind begehbar, aufgrund ihrer Steilheit jedoch mehrheitlich für erfahrene Kletterer als für normale Wanderer wie uns. Dennoch gibt es im Park viele Walking und Hiking Trails mit wunderschönen Aussichtspunkten auf die spektakulären Hügel. Wir haben unsere Wanderung mit dem Aufstieg auf den 220 Meter hohen Mount Tibberoowuccum begonnen, haben diesen dann einmal umrundet und sind dann noch bis an den Fuss des Mount Tibrogargan gelaufen. Dort mussten wir irgendwann umkehren, weil der Wanderweg zu einer sehr steilen und eher gefährlichen Kletterpartie wurde. Nichtsdestotrotz haben wir die Wanderung und die Aussichten genossen und uns dann bei diesem heissen Wetter auf einen gemütlichen Nachmittag im Leach Park in Caloundra gefreut. 
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Mount Coolum

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Obwohl Philipp’s Fuss nach wie vor geschwollen ist, konnten wir heute, nachdem wir den Fuss getapt haben, das erste Mal wieder ein bisschen laufen gehen. Wir haben eine kurze Tour auf den nahegelegenen Mount Coolum ausgewählt. Von Maroochydore ist der Fuss des Mount Coolum in einer guten Viertelstunde erreichbar. Wie überall hier in Australien hat es genügend Parkplätze zur Verfügung und auch der Weg ist top präpariert. Der erste Teil des Walks führt über Steintreppen relativ steil hoch. Nach nur wenigen Minuten kann man schon das erste Mal die tolle Aussicht auf die Ortschaft Coolum und die dahinter liegende Küste bewundern. Der Steinweg führt dann weiter stetig hoch bis zum höchsten Punkt auf 208 Metern über Meer. Von dort sieht man der ganzen Küste entlang über Coolum und Maroochydore bis hinunter zum Point Cartwright Lighthouse. Läuft man noch etwas weiter nach hinten, kann man auch noch die Aussicht auf das Sunshine Hinterland geniessen, wo man in der Ferne die Glasshouse Mountains wahrnehmen kann. Der ganze Walk ist mit 2 Stunden angegeben, was ein bisschen übertrieben scheint. Wir waren in unter einer halben Stunde oben. Hinunter haben wir uns Zeit gelassen, vor allem, um Philipps Fuss zu schonen und weitere Unfälle zu vermeiden. 
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Australian Zoo

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Da es heute eher bewölkt war, haben wir uns entschieden, den wohl weltweit bekanntesten Zoo, den Australian Zoo vom verstorbenen Steve Irwin, zu besuchen. Nach einer halbstündigen Fahrt haben wir unser Ziel erreicht und schon beim Eingangsbereich staunten wir nicht schlecht über die Grösse und die Schönheit der Anlage. Obwohl wir beide schon verschiedenste Zoos in der Schweiz und auch im Ausland besucht haben, haben wir noch nie einen so grossflächigen und grünen Zoo gesehen. Die Tiergehege hatten nichts von Käfigen an sich, ganz im Gegenteil. Die Gehege waren allesamt sehr gross und mit viel Liebe und Hingabe gestaltet. So war es eine wahre Freude durch den Zoo zu spazieren. Überall verteilt gab es auch Sitzbänke und Picknicktische, einen riesigen Kinderspielplatz, ein Krokodil-Stadion, wo jeweils Shows stattfinden und mehrere Tiergehege, durch die man hindurchgehen konnte, beispielsweise bei den Koalas und bei den Kängurus. Insbesondere die Kängurus haben es uns angetan, dort haben wir viel Zeit verbracht und es genossen, die Tiere so nahe zu beobachten und sogar streicheln zu können. Und auf dem Nachhauseweg gönnten wir uns noch einen feinen Apéro an der Wharf in Mooloolaba. Schliesslich schuldete mir mein Mann noch einen Drink, nachdem er unsere Englisch-Wette verloren hatte 😉 
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Mooloolaba Beach

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Mooloolaba Beach liegt nur wenige Autominuten von Maroochydore und unserer Wohnung im „The Sebel“ entfernt. Noch schöner als mit dem Auto ist jedoch der Weg zu Fuss. Ein geteerter, sehr gut begehbarer Weg führt der ganzen Küste entlang, vorbei am Alex Surf Club und verschiedenen Aussichtspunkten bis zum Mooloolaba Beach. Man sieht nicht durchgehend aufs Meer, kann jedoch immer wieder einen herrlichen Blick auf das Meer erhaschen. Zudem gibt es in regelmässigen Abständen Sitzbänke oder sogar ganze Picknick-Tische mit traumhafter Aussicht. Und mit etwas Glück sieht man auch die ein oder andere, recht grosse Eidechse auf dem Weg. Der Beginn des Mooloolaba Beach bildet ein riesiger, direkt an der Küste gelegener Spielplatz – das Spielparadies für Kinder schlechthin. Nebem dem Spielplatz findet man eine schöne Wiese, darunter direkt den Sandstrand und – was uns besonders gefällt – ein paar Steine und Felsen. Läuft man etwas weiter, findet man den grösseren, sandigen Strandabschnitt mit weniger Steinen. Dort befindet sich auch der Mooloolaba Surf Club. Und wenn man Durst oder Hunger hat oder sonst irgendwas braucht, muss man nur die Strasse überqueren und findet dort unzählige Cafés, Restaurants und Shops. Das ist bisher auf jeden Fall unser Lieblingsstrand. 

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