Farmer’s Market Noosa

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Sonntags findet jeweils der Famer’s Market in Noosa statt. Diesen wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Und das hat sich auch wirklich gelohnt! Der Markt fand etwas ausserhalb vom Zentrum statt und zog neben uns auch eine Horde Einheimischer an. Bereits am ersten Markstand waren wir überrascht nicht nur von der Qualität der Früchte, sondern auch von den Preisen. Während Paprika im Supermarkt richtig teuer sind, waren sie hier fast schon günstig. Nach knapp einer halben Stunde war unsere Tasche gefüllt mit Blumenkohl, Broccoli, Paprika, Avocado, Tomaten, Fenchel, Salatgurken, Bananen und einem frischen Brot. Das Brot hier ist qualitativ nicht vergleichbar mit unserem Schweizer Brot, aber dieses hier kam zumindest vom Aussehen her unserem recht nahe. Neben frischen Produkten gab es auch Honig, verschiedene Chutneys, Fleisch und Käse zu kaufen. Und natürlich konnte man sich auch an den verschiedensten Food Stalls verpflegen. Nach dem Marktbesuch fuhren wir ins Stadtzentrum, wo es noch mehr wimmelte von Leuten. Was uns aber aufgrund der coolen Shops, der herzigen Cafés und der Nähe zum Strand nicht wunderte. Wir schlenderten etwas umher und gönnten uns auch zwei schöne Souvenirs; eine Lorna Jane Yogahose und eine coole Billabong Tragetasche. Auf dem Heimweg machten wir noch einen Stopp beim Low’s Lookout in Coolum, der perfekte Platz für unser Picknick mit Aussicht auf die Küste und den Coolum Mountain. 

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Bluderim Falls Walk

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Heute standen die Bluderim Falls auf dem Plan. Das Käffchen Bluderim liegt nur etwa 10 Autominuten entfernt von Maroochydore, also ein Katzensprung. Auch der Walk zu den Bluderim Falls ist ein Katzensprung. Es gibt zwei Ausgangsorte, wobei wir uns für den etwas weiter entfernten Eingang bei Harry’s Restaurant entschieden haben. Am Anfang liefen wir – noch gut gelaunt und frohen Mutes – einem hübschen Holzsteg entlang durch den Wald Richtung Bluderim Falls. Dann ging der Holzsteg in einen unebenen Steinweg über. Das war genau der Ort, wo Philipp gestolpert ist und sich übel den Fuss verstaucht hat. Nach nur wenigen Minuten musste er also auf der Bank sitzen bleiben, während ich noch ein paar Minuten weiterlief bis zu den Bluderim Falls. Die Bluderim Falls sind also in einer knappen Viertelstunde erreichbar. Sie sind hübsch, haben mich aber nicht wirklich aus den Socken gerissen. Wahrscheinlich auch, weil sie viel zu einfach erreichbar waren. Auf dem Rückweg habe ich Philipp wieder aufgegabelt und wir sind direkt zum Kühlen und Hochlagern des Fusses nach Hause gefahren. Was für ein Pech! Nach nicht einmal einer Woche hier hat er sich schon verletzt und wir sind für die nächsten zwei Wochen ausser Gefecht gesetzt. 

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Noosa Coastal Walk

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Nach einer 40-minütigen Autofahrt von Maroochydore nach Noosa Heads haben wir auf Anhieb einen Parkplatz beim Ausgangsort des Noosa Coastal Walks gefunden, was anscheinend grosses Glück war. Der Noosa Coastal Walk gehört zu Recht zu den bekanntesten Walks an der Sunshine Coast. Der Küste entlang läuft man an verschiedenen Aussichtspunkten wie Boiling Pot Lookout, Dolphin Point Lookout, Fairy Pools Lookout und Hell’s Gate Lookout vorbei, wobei die Aussicht von überall traumhaft ist. Dazwischen gibt es Zugang zu vier wunderschönen Sandstränden. Vor allem die Strände etwas weiter hinten sind praktisch menschenleer. Vom Hell’s Gate Lookout sieht man über die Alexandria Bay und die ganze Sunshine Coast. Dort haben wir uns nochmal Zeit genommen, um die Aussicht zu geniessen, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen mussten, da bereits wieder die Abenddämmerung begann. Vom Ausgangsort bis zum Ende am Sunshine Beach sind es 5.4 Kilometer, mit dem Rückweg insgesamt 10.8 Kilometer. Der Weg verläuft mehrheitlich flach und ist super markiert. Und auch wenn man nur einen Teil der Strecke läuft, lohnt es sich, weil die Aussicht wirklich von Anfang an unglaublich schön ist. Wir werden Noosa Heads auf jeden Fall nochmal besuchen, nicht nur wegen des Nationalparks und der verschiedenen Walks, sondern auch wegen des herzigen Städtchens. 

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Port Cartwright Lighthouse

australische-flagge-in-australien-kartenform_1308-116451Nach dem ersten Schulmorgen in der Lexis English School mit Einführungstest und Interview haben wir heute Nachmittag einen Spaziergang zum Port Cartwright Lighthouse gemacht. Wir haben unser Mietauto in der Wharf in Mooloolaba parkiert und sind von dort aus gute eineinhalb Stunden zum Leuchtturm gelaufen. Der erste, kurze Teil der Strecke ging dem Kai entlang und war mit Sicht auf den Hafen und die umliegenden Villen wunderschön. Der zweite Teil der Strecke verlief der dreispurigen Hauptstrasse entlang und war dementsprechend laut. Das letzte Teilstück bis zum Leuchtturm war dafür umso schöner, rechts mit Blick auf die wilde Küste, links eine ruhige Quartierstrasse. Der Leuchtturm an sich entsprach nicht dem typischen, rot-weissen Leuchtturm, die Aussicht von Port Cartwright ist aber gigantisch. Auf beiden Seiten erstrecken sich endlos scheinende Sandstrände und im Hintergrund sieht man die Hochhäuser der Sunshine Coast. Berührt haben uns auch die am Geländer befestigten Memorials von Verstorbenen, insbesondere diejenigen der jung verstorbenen. Zurück nahmen wir ein Uber, um meine von Blasen geschundenen Füsse zu schonen und genossen zum Abschluss einen feinen Drink in der Wharf. 

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Perfekte Sicht auf den Alpstein vom Kamor

Appenzell InnerrhodenWas für ein Privileg an einem Montagmorgen mit meinem Papi wandern gehen zu dürfen. Von Brülisau machten wir uns bei herrlich frischer Morgenluft auf den Weg  Richtung Resspass. Von dort ging es über Wiesenwege hinunter zum Zapfen und dann stetig hoch auf den Unteren Kamor, wo wir das erste Mal über das Rheintaler Nebelmeer blicken konnten. Weiter ging der Wanderweg hoch über den Stofel  auf den Kamor. Trotz des heftigen Föhnwindes nahmen wir uns Zeit, um die herrliche Aussicht auf den Alpstein zu geniessen. Auf der gegenüberliegenden Seite bestaunten wir die Alp Sigel, die Ebenalp, das Plattenbödeli, die Staubern, den Sämitsersee, den Säntis im Hintergrund und den Hohen Kasten links von uns. Wir suchten uns ein windstilles Plätzchen für unser Picknick und beobachteten die neugierigen Bergdolen, bevor wir den Abstieg zum Ruhesitz in Angriff nahmen. Dort gönnten wir uns einen feinen Kafi mit Schuss und legten dann die letzten Meter bis zum Ausgangsort Brülisau zurück. 

APPENZELL: Brülisau – Resspass – Zapfen – Unter Kamor – Stofel – Kamor – Ruhesitz – Brülisau 

Distanz: 10.5 km

Dauer: 3.15 h 

Höhenmeter: 930 Weiterlesen

Von Wildhaus auf den Gulmen

Flagge St.GallenDie heutige Wanderung begann an der Talstation Gamplüt. Die Parkplätze da sind beschränkt, wer später dran ist, kann auf dem grossen Parkplatz im Dorfzentrum parkieren. Von der Talstation Gamplüt ging es die ersten 600 Höhenmeter über laubige Forstwege stetig hoch bis zur Gulmenhütte, einer kleinen Alp für Schafe. Im Rücken hat man immer die prägnanten Churfirsten. Nach der Gulmenhütte wird der Weg schmaler und spürbar flacher. Und die Steilwand des Wildhauser Schafbergs kommt immer näher. Die letzten Bäume weichen nun Unmengen von niedrigen Latschenkiefern, welche einen zwischendurch einen Blick ins Rheintal erhaschen lassen. Der Weg durch die Latschenkiefern zog sich gefühlt relativ lange dahin, bis dann plötzlich der Gulmen im Blickfeld auftauchte. Entlang der steil abfallenden Felswände ging es dann das letzte Stück hoch auf den fast 2000 Meter hohen Gipfel, von wo man dann eine traumhafte Rundumsicht hat. Unsere Blicke schweiften über die Ebene des Rheintals, zum Alpstein, wo zwischen dem Wildhauser Schafberg und dem Altmann noch die Spitze der Säntis-Antenne zu sehen war, bis zu den Churfirsten. Nach einer aufgrund des kühlen Windes eher kurzen Picknickpause gings auf dem gleichen Weg zurück. Kurz vor dem Bodenweidli genossen wir auf einem Bänkli nochmal die Sonne und den Blick hinab ins Dorf Wildhaus. Was für ein perfekter Herbstwandertag! 

ST.GALLEN: Talstation Gamplüt (Wildhaus) – Bodenweidli – Gulmenhütte – Gulmen 

Distanz: 12km

Dauer:  3.15h

Höhenmeter: 930

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Vom Wägitalersee auf den Gross Aubrig

Flagge SchwyzNach einem regnerischen letzten Wochenende freuten wir uns heute umso mehr, wieder einmal in die Höhe gehen zu können. Punkt 9 Uhr machten wir uns vom Wägitalersee im Zickzack auf den Weg Richtung Bärlaui – und dieser hatte es schon in sich. Ein richtig schön steiler Start! Von der Bärlaui liefen wir dann gediegen ansteigend über einen eher matschigen Weg bis an den Fuss des Gross Aubrig. Von da an zogen wir das letzte Stück nochmal steil hoch auf den Gipfel, wo wir die Aussicht auf den Zürichsee auf der einen Seite, den Wägitalersee auf der anderen Seite und die herrlichen Berge rundherum genossen. Zum Eggstofel ging es dann erneut so steil runter, dass wir teilweise die Hände zu Hilfe nehmen mussten. Zudem verlangte der nasse und teilweise sumpfige Weg Konzentration und gute Trittsicherheit. Auf der Ebene Eggstofel nahmen wir uns nochmal Zeit, um die traumhafte Sonne zu geniessen, bevor wir zur Brandhalti und dann dem See entlang zurück zum Ausgangsort liefen. 

SCHWYZ: Wägitalersee Staumauer – Bärlaui – Gross Aubrig – Eggstofel – Rohr – Brandhalti – Wägitalersee

Distanz: 10.2km

Dauer: 3.30 Stunden 

Höhenmeter: 850

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Hoch zum Berggasthaus Staubern

Appenzell InnerrhodenBei kühlen, herbstlichen Temperaturen machten wir uns heute Morgen von Brülisau aus auf den Weg Richtung Plattenbödeli. Das war ein Steilstart; es ging eine Dreiviertelstunde einem breiten Weg entlang extrem steil hoch. Beim Restaurant Plattenbödeli angekommen, eröffnet sich einem jedoch eine traumhafte Bergwelt mit Blick auf den Säntis, den Hohen Kasten, den Staubern-Grat und die Ebenalp. Vom Plattenbödeli liefen wir dem Sämtisersee entlang über eine herrlich saftige Wiese, um dann die letzten paar hundert Höhenmeter im Zickzack hoch zum Bergrestaurant Staubern zu steigen. Die Aussicht ist die Mühe aber auf jeden Fall Wert! Auf der einen Seite liegt einem das Rheintal zu Füssen, auf der anderen Seite der Alpstein und in der Ferne leuchten die schneebedeckten Gipfel der österreichischen Alpen und der Bündner Berge. Wie immer nahmen wir uns Zeit für ein feines Picknick auf dem Grat, genossen die Ruhe und die wunderbare Aussicht. Gestärkt gingen wir dann auf demselben Weg zurück ins Tal. 

APPENZELL: EBrülisau – Plattenbödeli – Berggasthaus Staubern

Distanz: 11.5 km

Dauer: 3 h 

Höhenmeter: 1000 Weiterlesen

Weitsicht auf dem Fähnerenspitz

Appenzell InnerrhodenVon Eggerstanden hoch zum Fähnerenspitz braucht man etwas mehr als eine Stunde. Damit eignet sich diese Tour wunderbar für einen halben Tag oder für Tage, an denen man nicht so weit laufen mag und trotzdem eine tolle Aussicht geniessen möchte. Die Wege sind zudem einfach begehbar und der Fähnerenspitz damit das ganze Jahr zugänglich. Im Winter ist die Tour sehr schön mit Schneeschuhen oder mit Tourenskis. Vom Gipfelkreuz sieht man vom Rheintal über den Kronberg bis zum Säntis. Und wer möchte, kann auf dem Rückweg noch einen Abstecher ins Bergrestaurant Eggli machen. Das liegt hoch über Appenzell und bietet mit seiner Terrasse ebenfalls eine wunderschöne Aussicht. 

APPENZELL: Eggerschwanden – Heubüel – Fähnerenspitz

Distanz: 7.2 km

Dauer: 2 h 

Höhenmeter: 720 Weiterlesen

Pont des Abarines

Le Pont des Abarines führt bereits seit mehr als einem Jahrhundert über den Gardon. Die Legende besagt, dass das Steingebäude, welches gebaut wurde, um das Tal zu öffnen, von Gustave Eiffel entworfen wurde. Im Jahr 1900 wurde die Brücke nach zweijähriger Arbeit eingeweiht. Heute ist es nicht nur eine wichtige Verbindung, sondern auch ein Entspannungsort für Einheimische und Touristinnen und Touristen. Von Saint-Jean-du-Pin bis zur Pont des Abarines fährt man eine gute halbe Stunde. Wenn man jedoch die Brücke nicht unbedingt sehen möchte, hat es bereits vor und auch nach Mialet etliche Bademöglichkeiten. Nach Mialet muss man ein gutes Stück runter zum Fluss laufen. Möchte man sich den Weg sparen, dann hat es auch vor Mialet wunderschön ruhige Badeplätzchen. 

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