Gürgaletsch

Nach ein paar strengen Wochen mit Grippe und Schullager konnten wir dieses Wochenende endlich wieder einmal gemeinsam in unser Hüttli fahren und eine tolle Wanderung machen. Wir starteten oberhalb von Tschiertschen, beim Bergrestaurant Furgglis, und liefen zuerst auf die Anhöhe und dann durch das Tal Richtung Alp Obersäss, immer begleitet von Kühen. Es war extrem windig und dennoch tat die frische Luft gut. Von der Alp Obersäss ging es etwas steiler hoch zur Stelli und dann der Krete entlang zum Gürgaletsch. Nach einer windigen und daher kurzen Mittagspause liefen wir hinter dem Gürgaletsch wieder hinunter Richtung Furgglis, wo es auch endlich wieder wärmer und ruhiger wurde.

GRAUBÜNDEN: Furgglis – Obersäss – Stelli – Gürgaletsch – Furgglis

Distanz: 10km

Dauer: 3.00h

Höhenmeter: 780Hm

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Nach zwei frustrierenden Sommerferienwochen, in denen es nur geregnet hatte, konnten wir heute endlich wieder einmal in die Berge. Diesen freien Freitag wollten wir ausnutzen und eine Wanderung vom sonst eher bevölkerten Arosa aus machen. Wir starteten in Innerarosa und liefen über Wiesenwege stetig hoch über die Carmennahütte zum Hörnli auf 2496m. Obwohl die Bedingungen wunderbar waren, hatten wir heute beide wenig Energie. So liessen wir uns Zeit, hielten noch einen Schwatz mit einem echten Inneraroser und genossen es, dass es trotz super Wetter so wenig Leute auf dem Wanderweg hatte. Kurz nach der Hörnlihütte, dort, wo wir auch im Winter schon mehrmals Pause gemacht hatten, machten wir unsere Picknick-Pause und genossen die Ruhe. Von dort ging es zuerst ein rechtes Stück hinunter, bevor wir rechts hochzogen zum Älplisee. Was für ein idyllischer und ruhiger Ort! Wir kühlten unsere Füsse im eiskalten See ab und liefen dann am Schwellisee vorbei zurück nach Innerarosa. Ein Bilderbuch-Wandertag, der uns für weitere Wanderungen rund um Arosa inspiriert hat.

GRAUBÜNDEN: Innerarosa – Carmennahütte – Hörnli2496m – Älplisee – Schwellisee – Innerarosa

Distanz: 12km

Dauer: 3.40h

Höhenmeter: 780Hm

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Opatija

Nach einer erlebnisreichen Woche in Slowenien wollten wir in der zweiten Woche in Kroatien einfach nur die Wärme geniessen, uns ausruhen und die Seele ein bisschen baumeln lassen. Und mit unserer Airbnb-Wohnung mit grandioser Aussicht auf das Meer und das Städtchen Opatija war das super möglich. Hier waren unsere Tage weniger abwechslungsreich, dafür umso entspannter; wir machten schöne Morgenspaziergänge der Küste entlang, besuchten einige der umliegenden Strände und Dörfchen wie Lovran oder Draga Moscenicka, mieteten uns in einem Gym ein, genossen viele Stunden auf unserer ruhigen Terrasse und liessen unsere Blicke über das Meer schweifen. Die Tage in Opatija waren trotz der 278 Treppen hoch zu unserer traumhaften Wohnung vor allem eins: herrlich entspannt.

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Vogel und Sija Gipfel

Nach einem regnerischen Mittwoch, an dem wir dem bekannten Feriendorf Bled am Bledersee einen Besuch abgestattet haben, konnten wir den heutigen Donnerstag nochmal richtig geniessen. Um 8 Uhr standen wir bereits an der Talstation der Vogel-Gondelbahn. Diese liegt eine gute Viertelstunde von Bohinjska Bistrica entfernt, gleich in der Nähe des Sees Bohinjsko. Die Gondelfahrt war steil, schnell und für mich eher eine Überwindung als eine Freude. Oben auf der Ebene Planinska angekommen, staunten wir über das schöne Gelände mit verschiedensten Attraktionen für Gross und Klein; Spielplatz, eine Art Minigolf, riesige Schaukeln und Picknicktische. Von dort ging unsere Wanderung los und ausnahmsweise einmal zuerst nach unten, und zwar richtig steil. Dieser Weg war nicht schön und auch noch sehr frisch im Schatten. Aber sobald wir im Tal waren, wurde es richtig schön. Durch das blumige und farbige Tal liefen wir hoch Richtung Planin a Zaduji Vogel, welche gleich unterhalb des Vogelberges liegt. Dort wäre es noch ein Stück weiter hoch bis auf den Gipfel des Vogels gegangen, was leider wegen meiner Höhenangst nicht mehr möglich war. So genossen wir einen Moment die wunderbare Aussicht auf die bewaldeten Flächen und Berggipfel rundherum, bevor wir ein Stück zurück liefen bis zur Vratca, wo wir den Abzweiger hoch Richtung Sija nahmen. Diese Wegstrecke war einfach traumhaft. Auf dem Gipfel des Sija waren wir dann das erste Mal nicht mehr allein und der Wind blies recht stark. Aber die Aussicht war so schön, dass wir unsere Mittagspause dennoch dort verbrachten. Auf dem Rückweg zur Gondel kamen uns die Leute dann scharenweise entgegen. Früh aufstehen und ein paar Höhenmeter laufen lohnt sich also auf jeden Fall. Bis zum Gipfel des Sija hatte es nämlich praktisch keine Leute unterwegs. An der Bergstation angekommen, konnten wir direkt in die Gondel hüpfen und wieder ins Tal flitzen, so dass wir den Nachmittag am Flussufer der Sava verbringen konnten. Ein perfekter letzter Tag im Triglav Nationalpark. Diesen werden wir ganz sicher in guter Erinnerung behalten, hat er uns doch so viele schöne Aussichten geboten.

SLOWENIEN, BOHINJSKA BISTRICA: Planinska koca Merjasec – Planin a Zaduji Vogel – Vogel – Vratca – Sija – Planinska koca Merjasec

Distanz: 10km

Dauer: 3.30h

Höhenmeter: 730Hm

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Etwa eine halbe Fahrstunde von Bohinjska Bistrica entfernt liegt der Ausgangsort zu dieser lohnenswerten Wanderung auf den Visevnik im Nationalpark Terglau. Obwohl wir lange und gut geschlafen hatten, fühlten wir uns mässig fit heute. Vor allem ich hatte zu kämpfen, der tiefe Blutdruck und das dementsprechend mangelnde Energielevel machten mir zu schaffen. Die erste halbe Stunde durch den Wald bis auf die Srednja war wirklich eine Qual. Danach ging es mit jedem Schritt besser. Der Weg war eigentlich durchgehend steil, zuerst durch den Wald dem Skilift entlang hoch, dann über Steinwege an Almwiesen voller farbiger Frühlingsblumen vorbei. Der letzte Abschnitt war dann nochmal richtig steil, dafür wurden wir auf dem Gipfel mit einer atemberaubenden Aussicht auf den höchsten Berg, den Triglav 2863m, und viele umliegende Berggipfel belohnt. Unser Picknick nahmen wir etwas unterhalb des Gipfels an einem ruhigen Plätzchen ein und freuten uns sehr, den Triglav gesehen zu haben. Hinunter ging es dann zügig, da wir nachmittags noch die Füsse im nahegelegenen Fluss Sava abkühlen wollten.

SLOWENIEN, BOHINJSKA BISTRICA: Parkplatz Rudno Polje – Srednja – Visevnik

Distanz: 7km

Dauer: 2.45h

Höhenmeter: 700Hm

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Gipfel Storzic in Slowenien

Als wir heute Morgen in Ljubjana zusammenpackten, war es recht warm. Eine Stunde später, auf dem Parkplatz Planinski dom pod Storzicem war es erfrischend kühl. Von dort aus ging unsere erste Wanderung in Slowenien los. Die ersten 40 Minuten liefen wir stetig durch den Wald hoch, zuerst auf steinigem Boden, danach auf weichem Waldboden. Und schon konnten wir das erste Mal einen Blick über die Bäume auf die Waldflächen und Gipfel rundherum erhaschen – und auch auf den Gipfel des Stozic, der ziemlich gewaltig aussah von dort unten. Wir liefen weiter den Wald hoch zur Kuppe, wo die Sträucher immer noch wucherten, aber nicht mehr ganz so hoch waren. Dann liefen wir dem Grat entlang bis unterhalb des Gipfels, wo nicht nur das Kreuz auf dem Gipfel, sondern auch der Gratweg, den wir entlanggekommen waren, gut sichtbar waren. Da war dann auch Endstation für uns. Einerseits, weil die letzten paar Höhenmeter bis auf den Gipfel sehr exponiert waren und die Gefahr von Steinschlag drohte, andererseits auch einfach wegen meiner Höhenangst. Ich wollte nicht schon wieder schlottrige Beine. Wir genossen unser Picknick bei traumhafter Aussicht und herrlichem Sonnenschein, bevor wir all die Höhenmeter wieder herunterzappelten. Und uns dabei auf die neue Ferienwohnung in Bohinjska Bistrica freuten.

GRAUBÜNDEN: Parkplatz Planinski dom pod Storžičem – Wanderweg nach Storzic – Storzic

Distanz: 8km

Dauer: 3h

Höhenmeter: 850Hm

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City Trip Ljubljana

Der Name Ljubljana hat uns beiden schon immer gefallen, deshalb wollten wir die Stadt einmal mit eigenen Augen sehen. Nachdem wir am Freitagmorgen sehr früh von Münchwilen losfuhren, erreichten wir unser Ziel nach etwas mehr als 7 Stunden Fahrzeit früher als erwartet. Wir machten uns frisch und wurden dann am Freitagabend gleich mit dem ersten Highlight belohnt: dem Besuch des Food Festivals „open kitchen“, welches jeweils am Freitagabend am Marktplatz in der herzigen Innenstadt stattfindet. Von unserer Airbnb Wohnung spazierten wir eine gute halbe Stunde ins Zentrum, wo sich Einheimische und Touristen gleichermassen tummelten. Wir waren sogar richtig probierfreudig für unsere Verhältnisse und haben uns ein bisschen durch die Stände gegesssen; Langos, Ravioli, Phad Thai, Bao Bun und „loaded Fries“, wobei vor allem der Bao Bun in Erinnerung bleiben wird. Den halbstündigen Rückweg versüssten wir uns mit einem feinen Glacé und genossen dann zu Hause noch die wunderbare Aussicht auf die umliegenden Berge vom Balkon aus.

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Auf und rund um das Schiesshorn

Die heutige Wanderung bestand fast nur aus Highlights, deshalb wird sie uns beiden ganz bestimmt in bester Erinnerung bleiben. Wir starteten um 9 Uhr beim Parkplatz Isel in Arosa. Dort befindet sich auch das Langlaufzentrum. Über eine moderne, aber sehr wackelige Hängebrücke ging es den Furggawald stetig hoch bis zum Furggabödeli, wo der Wald endet und sich eine wunderbare grüne Ebene auftat. Dort machten wir eine kurze Pause und genossen die Aussicht auf Arosa. Während das Schiesshorn von vorne kaum bezwingbar aussieht, machte es von der Seite schon einen viel sanfteren Eindruck. Vom Furggabödeli liefen wir über die blühenden Wiesen hoch zur Schiesshorn Furgga und zogen dann nochmal sehr steil den Grashang hoch bis zum Gipfel des Schiesshorns. Da der Platz oben sehr beschränkt ist, liefen wir wieder ein Stück hinunter und genossen dort unser Picknick mit traumhafter Aussicht auf die umliegenden Gipfel. Dass sich hinter dem Schiesshorn nochmal wie eine neue Welt auftut, damit hatten wir nicht gerechnet. Auch nicht damit, dass der Gipfel von hinten so „einfach“ zu erklimmen war. Nach dem Gipfel-Highlight führte der Weg weiter Richtung Alteinsee, wobei wir mehrere Murmeli aus nächster Nähe beobachten konnten. Das nächste Highlight war dann der idyllische Alteinsee, bevor wir die Höhenmeter hinunter antraten, immer entlang des Welschtobelbachs und immer mit grandioser Aussicht auf das beeindruckende Schiesshorn und auf das weiter entfernte Weisshorn. Das Panorama war berauschend! Und wer möchte, kann sich ganz zu unterst am Fluss Plessur noch die Füsse abkühlen.

GRAUBÜNDEN: Isel Arosa – Furggabödeli (1905m) – Schiesshorn Furgga (2427m) – Schiesshorn (2605m) – Alteinsee –

Distanz: 12.6km

Dauer: 4h

Höhenmeter: 1050Hm

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Flagge Schwyz

Der Juni schenkt uns viel Sonne und Wärme dieses Jahr und so machten wir uns auch heute Morgen wieder auf in die Berge. Am idyllischen, ruhigen Wägitalersee begannen wir unsere Wanderung und stiegen unterhalb des Blattenwaldes hoch Richtung Aberliboden, mit wunderbarer Aussicht auf den See und die gegenüberliegenden Gipfel Fluebrig und Aubrig. Auf dem Aberliboden wurden wir von freudigen jungen Rindern und Ziegen begrüsst und konnten auch schon den Zindlenspitz bewundern. Es sah aus, als läge er eine Tageswanderung entfernt und als wäre seine Spitze unbezwingbar. Aber das täuschte. Nach dem Aberliboden wurde der Weg steiler und steiniger, dafür bot der Wald angenehmen Schatten und Kühle. Kurz darauf erreichten wir Zindlen und wurden von unzähligen Schafen begrüsst. Das Stück bis auf die Anhöhe, gleich unterhalb des Zindlenspitzes, zog sich dann nochmal recht hin. Auch die Hitze setzte uns etwas zu. Deshalb liefen wir nur bis unterhalb des Zindlenspitzes, wo wir bereits 1000 Höhenmeter erreicht hatten und liessen die letzten 150 Höhenmeter auf den Spitz weg. Wir setzten uns in die Wiese und genossen die traumhafte Aussicht, die Ruhe und das laue Lüftchen. Auf dem Rückweg setzen wir uns bei der Hütte in Zindlen nochmals hin und bewunderten noch einmal die grandiose Aussicht auf den Zindlenspitz. Diese Wanderung wird uns beiden sicher gut in Erinnerung bleiben; wunderbares Wetter, ein sehr abwechslungsreicher Weg, die wunderschöne Aussicht auf den See und in die Bergwelt, die vielen Tiere unterwegs. Das Wägital gefällt uns allgemein beiden sehr gut. Wir werden sicher wieder zurückkehren.  

SCHWYZ: Wägital Oberhof – Aberli – Aberliboden – Zindlen – Zindlenspitz

Distanz: 12km

Dauer: 4h 

Höhenmeter: 1000

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Schafbergsattel-Rundwanderung

Flagge St.GallenNachdem wir einige Wochenenden in der gemütlichen Ferienwohnung im Chegelboden verbracht, den Umzug vorbereitet und hinter uns gebracht haben, war heute endlich wieder einmal eine Wanderung im schönen Toggenburg angesagt. Wir starteten bei der Bergbahn Gamplüt in Richtung Wildhuser Schofbode. Nach einer guten Viertelstunde Einlaufen ging es links steil den Hang hoch. Da hatte ich schon etwas weiche Knie, denn es war eine blau-weisse Wanderung und die Befürchtung, aufgrund der Höhenangst nicht mehr weiterzukommen, schwang immer etwas mit. Nach einer weiteren Viertelstunde legte sich aber die Angst, weil der Untere Wildhuser Schofbode genug Platz bot und keine abschüssigen Stellen hatte. Von dort zogen wir weiter zum Oberen Wildhuser Schofbode und dieses Teilstück bestand nochmal aus einem etwas heikleren, recht steilen Kletterteil. Auf dem Oberen Schofbode angekommen, bewunderten wir die steilen Felswände rundherum und zogen dann die letzten paar hundert Meter abwechselnd über Gestein und Schneefelder hoch zum Schafbergsattel. Dort verbrachten wir unsere Mittagspause und genossen nochmal den Ausblick, bevor der strengste Teil der Rundwanderung anstand: den extrem steilen Schafberghang hinunter bis zur Schöferhütte und von dort nochmal steil hinunter bis zum Gamplüt. Eigentlich hätten wir gerne die Bahn genommen. Da diese jedoch sehr unregelmässig fährt und es einige Leute unterwegs hatte, entschieden wir uns die letzten paar Höhenmeter bis zur Talstation auch noch zu laufen. Was für ein herrlicher Tag in den Bergen! 

ST.GALLEN: Bergstation Gamplüt – Wildhuser Schofbode – Schafbergsattel – Schöferhütte – Gamplüt – Wildhaus Dorf 

Distanz: 8.5km

Dauer:  3.35h

Höhenmeter: 900

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