Da sich die Skitour-Möglichkeiten aufgrund von zu wenig Schnee in Grenzen hielten, entschieden wir uns heute für den Adelbodner Weltcup-Hausberg „Chuenisbärgli“. Nachdem wir uns auf den ersten 200 Metern etwas ungelenk angestellt hatten, lief es nachher mit jedem Schritt besser. Und sogar die Sonne schien uns ab und zu ins Gesicht! Nach einer kurzen Stärkung auf dem Chuenisbärgli genossen wir die Abfahrt auf der Weltcup-Piste. Trotz nasser Schneeverhältnisse war es schön, diesen Hang einmal gefahren zu sein.

BERN: Boden (Adelboden) – Chuenisbärgli

Distanz: 2.3km

Dauer: 1.30h

Höhenmeter: 500

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Skiarena Adelboden-Lenk

Mit über 200 Pistenkilometern bietet die Skiregion Adelboden-Lenk für jedermann etwas. Obwohl das Wetter alles andere als optimal war, wollten wir heute das Skigebiet erkunden – und das letzte Mal die gemütlichen Bergrestaurants nutzen zum Aufwärmen, bevor die Restaurants aufgrund des Virus schliessen müssen. Bereits um 08.45 Uhr standen wir vor der Sillerenbühl-Bahn, welche uns von Adelboden direkt ins Skigebiet transportierte. Wir konnten immerhin einige Stunden richtig fahren, bevor es dann am frühen Nachmittag wettertechnisch richtig ungemütlich wurde. Unser Fazit nach einem Tag: Metschstand und Aebi gefällt uns gut, Hahnenmoos ist eher etwas langweilig. Und die allgemeine Stimmung ist anders….

BERN: Skiarena Adelboden-Lenk

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Unsere allerersten Gehversuche auf den neuen Tourenskis wollten wir unbedingt an einem sicheren Ort in der Nähe eines Skigebiets machen. Die ausgeschilderte Schneeschuhwanderung von der Elsigenalp auf das Elsighorn eignete sich perfekt. Von Elsigbach ging es mit der Bahn hoch auf die Elsigenalp. Nachdem wir erfolgreich zum ersten Mal die Felle montiert hatten, machten wir unsere ersten „Schritte“ auf den Tourenskis – und das fühlte sich gut an. Nach einem ersten Aufstieg genossen wir einen schönen Ausblick auf das Zentrum der Elsigenalp. Dann wurde der Anstieg Richtung Elsighorn etwas strenger. Vielleicht auch, weil wir mehrere Male unsere Skis verloren und erst am Schluss merkten, dass der Unterschied zwischen der WALk und der SKI Einstellung doch recht gross war 😉 Bis wir oben angelangten, hatten wir unser neues Material auf jeden Fall getestet und auch ein paar technische Übungen wie Spitzkehren und AVA geübt. Nach einem kurzen Picknick mit toller Aussicht kam nach etwas umständlichem Fellabzug endlich die Abfahrt – mit einem verdienten Apéro im Berggasthaus Elsigenalp.

BERN: Elsigeralp – Elsighorn

Distanz: 4km hoch

Dauer: ca.2h

Höhenmeter: 400hm

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Vom Lütispitz auf den Säntis blicken

Die Wanderung auf den Lütispitz gehört definitiv zu unseren Favoriten im Toggenburg. Der Weg führt vom Parkplatz etwas oberhalb Alt St.Johann durch den Wald stetig hoch direkt zum Gräppelensee. Von dort geht es zuerst ein Stück dem Weg entlang, dann weiter über Alpwiesen, an wunderschönen Alphütten vorbei Richtung Ziel. Vor allem der letzte Abschnitt ist richtig steil und braucht nochmal ordentlich Energie. Nach einer kurzen Gratwanderung erreicht man dann den Lütispitz, von wo man eine traumhafte Aussicht auf den Säntis, den Schafberg und die Churfirsten hat.

ST.GALLEN: Alt St.Johann (Parkplatz Gubel) – Gräppelensee – Lütispitz – Gräppelensee – Alt St.Johann

Distanz: 10 km

Dauer: ca.3.40h

Höhenmeter: 900Hm

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Gegen den Wind kämpfen auf der Alp Sigel

Appenzell InnerrhodenTrotz leicht regnerischem Wetter haben wir uns heute ins wunderschöne Alpsteinmassiv gewagt. Von Brülisau ging es zuerst durch sumpfiges Wiesengebiet, dann im steilen Zickzack hoch zur Zahmen Gocht, von wo man eine herrliche Weitsicht auf das Appenzeller Land hat. Der Durchstieg durch die Zahme Gocht ist ein Erlebnis und hätte unserer Meinung nach noch etwas länger sein können 🙂 Oben angelangt, erwartete uns eine herrlich grosse Wiese, die Alp Sigel, perfekt für ein Picknick. Kaum hatten wir unsere Sandwiches verdrückt, zog Wind und Regen auf. Im Eiltempo kehrten wir über das Plattenbödeli und den Sämtisersee steil hinab nach Brülisau, wo wir dank zügigem Laufen auch schon wieder dampften vor Hitze. 

APPENZELL: Brülisau – Zahme Gocht – Alp Sigel – Plattenbödeli – Brülisau

Distanz: 9.2km

Dauer: 2.50h 

Höhenmeter: 750 Weiterlesen

Nationalparkzentrum Zernez

Unser Plan für den einzigen Regentag in Zuoz war eigentlich das Mineralbad & Spa in Samedan zu besuchen. Covid-19 hatten wir jedoch zu wenig bedacht; die Besucherzahl war auf maximal 60 Personen beschränkt und das Bad längst voll, als wir ankamen. Wir entschlossen uns kurzerhand das Nationalparkzentrum in Zernez zu besuchen – und das hat sich wirklich gelohnt! Auf drei Stockwerken erfährt man Wissenswertes über den Nationalpark und alle darin lebenden Tiere und das in visueller, akustischer und kinästhetischer Form.

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Von Zuoz auf die Alp Arpiglia

An unserem letzten Morgen war die Landschaft wunderschön verschneit, perfekt für eine kurze Wanderung von Zuoz auf die Alp Arpiglia. Gegenüber vom Dorf Zuoz hat es einen grossen Parkplatz. Von dort führt der Weg über die Alpstrasse relativ steil hoch, zuerst durch den Wald, dann wird die Sicht immer offener. Von der herzigen Alp Arpiglia auf 2120 Metern hat man eine wunderschöne Weitsicht in beide Richtungen. Die Alp ist über den Sommer bewirtschaftet, bietet aber auch im Winter Sitzmöglichkeiten für ein Picknick.

GRAUBÜNDEN: Resgia Zuoz – Alp Arpiglia 2120m – Resgia Zuoz

Distanz: 7km

Dauer: 1.50h

Höhenmeter: ca.475Hm

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Auf der Suche nach Wildtieren im Val Trupchun

Unser Ziel war es, morgens möglichst früh loszulaufen, um die Wildtiere, insbesondere die Hirsche, bei der Alp Trupchun beobachten zu können. Wie unser Nachbar meinte, würden die Hirsche frühmorgens „einfach so auf der Wiese herumliegen“ und man könne sie wunderbar beobachten. Da das Val Trupchun auch vom lokalen Tourismusverband als Eldorado für Wildtierbeobachtungen angepriesen wird, nahmen wir uns diesen Ratschlag zu Herzen und machten uns tatsächlich um 7 Uhr – für unsere Verhältnisse ist das ungemein früh – vom Restaurant Präsuras auf den Weg. Bei frostigen Minusgraden liefen wir zügig, genossen aber die herrlich mystische Morgenstimmung. Und hielten natürlich immer Ausschau nach Tieren…

GRAUBÜNDEN: Restaurant Prasüras in S-chanf – Varusch Hütte – Alp Trupchun – Restaurant Prasüras

Distanz: 14km

Dauer: ca.3.10h

Höhenmeter: ca.500Hm

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Val Cluozza im Schweizer Nationalpark

Unsere Vorfreude auf den Schweizer Nationalpark, der am selben Tag gegründet wurde wie der Erste Weltkrieg begann (1.August 1914), war riesig – und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Unsere erste Wanderung führte vom Bahnhof Zernez Richtung Ofenpass und ausserhalb des Dorfes über die Holzbrücke und alte Ackerterrassen bis zum Eingang des Val Cluozza, wo es richtig steil wurde. Im Zickzack ging es bis zum höchsten Punkt Valun Padratscha, vorbei an verschiedenen Aussichtspunkten, die Einblicke ins Val Cluozza und das Quattervals-Massiv erlaubten. Von Valun Padratscha liefen wir weiter Richtung Il Grass, wobei der Weg nun eben und die Sicht auf das Tal immer offener wurde. Oberhalb von Il Grass genossen wir ein Picknick mit herrlicher Aussicht auf die eindrucksvolle Cluozza-Schlucht, bevor wir den gleichen Weg zurück nahmen. Ein wunderschöner Tag, nur die für den Nationalpark bekannten Tiere Hirsche, Steinböcke und Murmeltiere haben wir leider noch nicht gesichtet. Aber was nicht ist, kann ja noch werden… 😉

GRAUBÜNDEN: Zernez Dorf – Sarasinstein – Il Pra – Valun Padratscha – Il Grass – Valun Padratscha – Il Pra – Sarasinstein – Zernez Dorf

Distanz: 11km

Dauer: ca.3.15h

Höhenmeter: ca.740Hm

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Nummer 1: Schibenstoll

Endlich kamen wir dazu einen der sieben Churfirsten zu erklimmen; es lag kein Schnee und wir waren nicht in den Ferien. Gut ausgerüstet und gut gelaunt ging es von der Alp Sellamatt los Richtung Zinggen, dann stetig hoch über Langlitten bis nach Rüggli. Nach einem kurzen Aussichtsstopp folgte noch die steile Nordflanke des Schibenstoll, wo sich der Bergweg steil empor windet und am Ende über den breiten Bergrücken bis zum Gipfel führt. Für die Mühen des Aufstiegs wurden wir mit einem fantastischen Tiefblick auf den Walensee, die steilen Flanken der restlichen Churfirsten und die umliegenden Gipfel der Voralpen belohnt.

ST.GALLEN: Sellamatt – Zinggen – Hinterlüchern – Langlitten – Rüggli – Schibenstoll (2234m) – Rüggli – Langlitten – Hinterlüchern – Zinggen – Sellamatt

Distanz: 8.6 km

Dauer: ca.3h

Höhenmeter: ca.800Hm

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