Regenwoche im Südtirol

Wir haben uns so gefreut auf die Wärme und die wunderschönen Wanderungen im Südtiroler Dörfchen Völlan – aber das Wetter hatte leider andere Pläne. Am Anreisetag war es noch sonnig und richtig schön warm, aber dann ging das Wetter wortwörtlich bachab und es regnete tagelang fast ununterbrochen. Drei kurze Wanderungen konnten wir machen, wurden jedoch jedes Mal verregnet. Für zwei Tennismatches hat es auch gereicht. Wir versuchten das Beste daraus zu machen und die Annehmlichkeiten und die Infrastruktur des tollen Hotels Alpiana Green Luxury zu geniessen; das feine Essen, die Yogastunden, den Wellnessbereich, den top Service. Aber so schön das Hotel und die Anlage auch waren….wir haben einmal mehr gespürt, dass wir keine Hotel-Typen sind und uns in einer einfachen Wohnung mit viel Freiheiten am wohlsten fühlen. 

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Perfekter Pulvertag auf dem Chli Aubrig

Flagge SchwyzNachdem es gestern frisch geschneit hatte, wollten wir den Pulvertag heute ausnützen. Wir fuhren zeitig los Richtung Wägital und parkierten unser Auto mitten im Dorf. In eisiger Kälte, dafür wunderbarem Neuschnee zogen wir dem Wägitaler Skilift entlang stetig hoch, immer mit Blick auf den Gross Aubrig. Oberhalb des Skiliftes folgten wir dem zugeschneiten Feldweg sanft ansteigend bis nach Nüssen, dann dem Waldrand entlang hoch bis auf die Krete, wo wir eine traumhafte Rundumsicht hatten. Die letzten Höhenmeter waren dann nochmal etwas steiler und strenger, aber mit der Aussicht auf das Nebelmeer und die verschneiten Gipfel rundherum lief es dennoch recht ring. Das Picknick mit Sonne im Gesicht war wunderbar – und die Abfahrt im Pulverschnee noch besser. Diese folgte der Aufstiegsroute entlang und war bis auf das allererste Stück der Krete entlang grossartig. Ein Tag, der auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird. 

SCHWYZ: Sonne Wägital – Nüssen – Chli Aubrig

Distanz: 5.4km

Dauer: 2.30 Stunden 

Höhenmeter: 830

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Herrliche Skitour auf den Schilt

Wappen GlarusDie Wetterprognosen für den letzten Sportferientag waren grossartig und das wollten wir nochmal ausnützen. Bei nebligen Bedingungen machten wir uns früh auf den Weg zum Skilift Mollis, wo wir dann auch endlich Schnee vorfanden. Und auch einige andere SkitourengängerInnen. Die Tour auf den Schilt ist beliebt und bekannt, daher haben wir damit gerechnet, dass wir nicht die Einzigen sein würden. Nach einer kurzen Abfahrt legten wir die Felle auf und zogen im Schatten los Richtung Färiboden, angenehm ansteigend, stetig hoch. Auf dem Färiboden erwartete uns bereits die Sonne. Weiter ging es rund um den Sivellen und dann noch ein kurzes Stück hoch auf den Schilt, wo es sich bereits mehrere SkitourengängerInnen gemütlich gemacht hatten. Wir fuhren ein paar Meter weiter und fanden dort ein ruhiges Plätzchen mit einer gewaltigen Aussicht auf das Nebelmeer und die umliegenden Gipfel. Es erstaunt nicht, dass die Tour so beliebt ist; sie ist sehr angenehm zu gehen, landschaftlich wunderschön und auch konditionell gut machbar. Einfach ein Hit! Wir kommen bestimmt wieder, am liebsten an einem Wochentag mit weniger Leuten. 

GLARUS: Bergstation Skilift Mollis (Mittler Stafel) – Färiboden – Schilt (2299m)

Distanz: 4km

Dauer: 2h 

Höhenmeter: 720 Weiterlesen

Skigebiet Wilder Kaiser / Brixental

Mit 275 Pistenkilometern ist das Skigebiet Wilder Kaiser / Brixental sogar noch weitläufiger als Kitzbühel. Wir haben aber auch längst nicht das ganze Skigebiet gesehen heute. Wir gingen morgens mit der Bahn von Brixen im Thale hoch auf die Choralpe und von dort bis auf den höchsten Punkt auf der Westendorfer Seite des Skigebiets, dem Gampenkogel. Und dort war die Stimmung herrlich; sehr gechillt, sehr gediegen, sehr entschleunigend. Nicht nur, weil die Sessellifte eher langsam waren, sondern auch, weil es nicht zu viele Leute hatte und alle gemütlich drauf waren. Ich jedenfalls fand die Stimmung super angenehm und stressfrei. Und auch das Wetter machte einigermassen mit; es war zwar kühl, aber dennoch hell und die Sonne drückte immer mal wieder durch. Wir kurvten einige Male die wunderbar präparierten Pisten hinunter, bevor wir uns ein Mittagsplätzchen mit Aussicht suchten. Nachmittags fuhren wir nochmal unsere Lieblingspisten, bevor wir uns auf den langen Rückweg ins Dorf Brixen im Thale machten. Das war ein perfekter Skitag, danke Brixental.

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Skigebiet Kitzbühel/Kirchberg Tirol

Mit 234 Pistenkilometern gehört Kitzbühel zu den grössten Skigebieten weltweit. Und das haben wir heute erkundet. Wir parkierten in Klausen, dem Nachbardorf von Kitzbühel und waren ruckzuck auf der Gondel und wenig später im Skigebiet. Die Infrastruktur hat von Anfang an überzeugt; die meisten Sessellifte sind gepolstert und sogar geheizt, es hat sehr viele Restaurants und auch genügend Toiletten. Zwischendurch fanden wir auch etwas ältere Sessellifte, der Grossteil ist jedoch sehr modern. Da es gestern geschneit hatte, rechneten wir mit super Pisten. Das war aber nicht der Fall, vielmehr waren die Pisten schon früh morgens verfahren und glichen eher Buckelpisten. Dementsprechend streng war es auch zum Fahren. Mittags suchten wir uns ein schönes, ruhiges Plätzchen beim Pengelstein und hofften, dass nun auch die Sonne endlich zum Vorschein kam. Und diese Hoffnung wurde dann auch erfüllt. Nachmittags fuhren wir noch die legendäre Streiff-Abfahrt hinunter und staunten erneut, mit welchem Tempo die Profis diese unglaublich steilen Hänge hinunterflitzen. Nach einem Abschlussdrink machten wir die Talabfahrt und freuten uns auf einen erholsamen Abend zu Hause.

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Skitour auf den Durach Kogel

Die Wetterprognosen für den heutigen Montag hätten unterschiedlicher nicht sein können; von ganztags sonnig bis ganztags trüb mit Wind und Niederschlag war alles dabei. So machten wir uns auf alles gefasst und freuten uns dann riesig, dass die Sonne bereits um 9 Uhr morgens für uns schien. Das Wetter war also top – der Schnee dafür Flop. Oder besser gesagt einfach nicht vorhanden. Dennoch wagten wir die Tour und starteten vorn Aschau in Richtung Durachalm. Die geplante Route konnten wir nicht laufen, dafür hatte es wirklich zu wenig Schnee. Dem Weg entlang ging es jedoch einigermassen. Auch nachdem wir die Durachalm passiert hatten, gab es nicht mehr Schnee. So liefen wir nur bis zum Durach Kogel, genossen dort die Sonne und unser Picknick und kehrten dann auf dem gleichen Weg wieder zurück. Wir mussten die Skis noch einige Male ausziehen und ein paar Meter tragen. Ach….ausser dem fehlenden Schnee war es dennoch ein wunderbarer Tag. Die Sonne macht immer alles wieder gut. Die Tour würde noch hochgehen bis zum Brechhorn, dafür müsste aber wirklich mehr Schnee liegen.

GRAUBÜNDEN: Aschau – Durachalm – Durach Kogel

Distanz: 5 km

Dauer: 2 h

Höhenmeter: 600Hm

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Live dabei auf der Streiff

Die Hahnenkamm-Abfahrt ist legendär – und dieses Jahr gehörten wir zu den 50’000 ZuschauerInnen dieser irren Abfahrt. Es war das Geburtstagsgeschenk für meinen Vater, der sich riesig darüber freute. Nach einem frühen Start in den Tag und einer kurzen Kaffeepause in der Tankstelle, stiegen wir in Brixen im Thale in den Zug Richtung Kitzbühel und erreichten so das Renngelände schon um 9 Uhr morgens. Da war es noch angenehm entspannt und wir konnten uns in aller Ruhe unser Plätzchen aussuchen. Wir platzierten uns etwas oberhalb des Zielgeländes, direkt an der Piste und mit Blick auf den grossen Bildschirm. So konnten wir das Rennen im Fernseher und live mitverfolgen und waren bereit für das grosse Spektakel. Die zwei Stunden bis zum Rennen wurden uns auch einfach gemacht: Es gab verschiedene Interviews, Fallschirmspringer und eine Flugshow. Bis zum Rennstart um 11.30 Uhr war dann das Gelände auch gerammelt voll und es lag Spannung in der Luft. Und obwohl kein Schweizer siegen konnte, war es ein grandioser Tag. Auch das Wetter machte wunderbar mit; angenehm von den Temperaturen und immer wieder auch sonnig. Nach dem Rennen bestand die grösste Herausforderung darin, den sehr rutschigen Hand wieder hinunterzukommen. Nachdem wir das geschafft hatten, holten wir uns noch ein Fleischkäse-Semmerl und machten uns dann auf den Rückweg. Für die unzähligen kostspieligen Parties in Kitzbühel konnten wir uns nicht mehr motivieren, genossen dafür einen gemütlichen Abend in unserer Ferienwohnung in Brixen im Thale.

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Skitag im Hochwang

Den letzten dieser unvergesslich sonnigen Tage im Chegelboden verbrachten wir mit Skifahren auf dem Hochwang. Und während es in Arosa hektisch und total überfüllt war, war es im Hochwang einfach perfekt; abwechslungsreiche Pisten, wenig Leute, gemütliche Restaurants und Traumwetter. Wir konnten endlich richtig Gas geben auf den Skis, ohne dauernd Angst haben zu müssen, entweder angefahren zu werden oder selbst jemanden anzufahren. Die Schneemenge liess zwar immer mehr nach, an einigen Stellen kam bereits die Wiese zum Vorschein – aber bei diesem Traumwetter möchte man sich über solche Dinge gewiss nicht beklagen. Erneut war es so warm, dass wir draussen picknicken konnten. Zum Abschluss dieser perfekten Ferientage gönnten wir uns noch einen feinen Kafi im urgemütlichen Skihaus Hochwang, wo wir nochmal die wunderbare Aussicht auf das Weisshorn einsaugen konnten. Müde, aber sehr zufrieden machten wir uns Mitte Nachmittag auf den Heimweg. Diese Ferien werden uns ganz bestimmt in guter Erinnerung bleiben; mehr als eine Woche am Stück wolkenloser Himmel und Sonnenschein pur – das hatten wir noch nie!

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Eingeschneite Tage in der Ferienwohnung

Wie so oft wurden wir anfangs Weihnachtsferien krank. So wurde die Anreise in den Chegelboden noch strenger als erwartet. Und da es leider bereits zu viel Schnee hatte, konnten wir mit dem Auto auch nicht hochfahren. Schlimmer noch, wir blieben sogar stecken. Nach einigen Transportgängen zu Fuss hatten wir immerhin unser Gepäck Mitte Nachmittag in der Wohnung. Und wie gerufen kam dann der Bauer Marco mit seinem Wintergefährt vorbei, zog unser Auto aus dem Schnee und fuhr unsere Tourenskis noch hoch. Was für ein Glück! Die nächsten paar Tage war es eher düster und schneite fast ununterbrochen. Wir genossen es jedoch, waren wir ja beide immer noch nicht bei vollen Kräften und hatten auch schon lange nicht mehr so viel Schnee erlebt. Ab Montag waren wir dann auch jeden Tag im Schnee; entweder auf den Schneeschuhen, auf den Tourenskis oder auf den Skis. Und während es in den ersten paar Tagen noch völlig unberührt und tief verschneit war, so schmolz der Schnee mit jedem weiteren Sonnentag nur so dahin, wir wir am Ende unserer zehntägigen Ferien wieder viele grüne Flecken sahen. Was für unvergesslich schöne Weihnachtsferien in unserer urgemütlichen Ferienwohnung im Chegelboden!

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Skitag in Arosa

Nachdem wir einige Tage lang krank waren und unsere Energie einteilen mussten, wagten wir uns erst am Freitag das erste Mal auf die Skis. Wir wollten endlich einmal das Skigebiet Arosa kennenlernen. So machten wir uns früh auf den Weg; flitzten mit den Skis hinunter zum Auto, wo Philipp die Ketten montierte und wir die kurvenreiche Strecke bis nach Arosa hinter uns brachten. Punkt 9 Uhr standen wir an der Talstation bereit, wo es bereits wimmelte von Leuten. Und oben im Skigebiet war es leider auch nicht besser; von allen Seiten strömten begeisterte SkifahrerInnen herbei, die Anstehzeit bei den Liften war lange und die Pisten an sich total überfüllt, so dass man kaum richtig fahren konnte. Das Wetter machte das jedoch wieder wett, denn der Himmel war wolkenlos und die Sonne strahlte und wärmte richtig schön. Was die Pisten angeht, ist die Arosa-Seite sicherlich weniger anspruchsvoll und spannend als die Lenzerheide-Seite. Dafür aber punktet Arosa mit der wunderschönen Landschaft, man ist umgeben von eingeschneiten Gipfeln. Und man könnte mit der Verbindungsbahn ja beide Seiten befahren, wofür wir heute aufgrund der vielen Leute keinen Nerv hatten. Wie immer assen wir unser Picknick weit weg des Rummels, irgendwo auf einem sonnigen Bänkli. Alles in allem hat sich die Fahrt nach Arosa mässig gelohnt, hauptsächlich, weil die Menschenansammlungen überall einfach zu gross waren.

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