
Kurz vor Jahresende nutzten wir einen der sonnigen Tage für eine Skitour auf den Cunggel. Mit dem Auto fuhren wir von unserer Ferienwohnung im Chegelboden nach Fatschel. Von dort ging es mit dem Sessellift hoch zum Triemel, wo wir unsere Felle montierten. Der erste Teil der Tour bis zum Skihaus Hochwang war ein lockeres Einlaufen, es ging einem präparierten Weg entlang mehr oder weniger geradeaus. Dann verliessen wir die Skipiste und zogen stetig hoch bis unterhalb des Cunggels. Das letzte Teilstück war dann nochmal eher steil, man muss sich die Aussicht schon ein bisschen verdienen. Oben angekommen richteten wir uns bequem ein und genossen eine wunderbare Mittagspause mit Traumaussicht auf das Weisshorn und all die unzähligen Gipfel rundherum. Es war so warm, dass wir weder kalte Füsse, noch Hände hatten und den Zmittag in aller Ruhe geniessen konnten. Die Abfahrt ging dann ziemlich gerade hinunter bis zum Skihaus Hochwang, dieser Teil war der grossartig! Danach folgten wir der Skipiste entlang wieder zum Ausgangspunkt nach Fatschel.
GRAUBÜNDEN: Bergstation Triemel – Skihaus Hochwang – Cunggel
Distanz: 3.5km
Dauer: 1.30h
Höhenmeter: 530Hm
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Nach zwei Wochen sehr trübem, nebligen, feucht-kalten Novemberwetter im Flachland konnten wir dieses Wochenende in den Bergen – wo praktisch durchgehend die Sonne schien – kaum erwarten. Eigentlich wollten wir eine Wanderung von Tschiertschen aus machen. Da wir aber nicht sicher waren, wie oft wir im Schatten sein könnten, entschieden wir uns für unsere Sonnenseite des Tales. Wir starteten etwas unterhalb von Maselfa und liefen über die noch mehrheitlich grünen Wiesen bis zum Faninpass hoch und von dort war es nur noch ein Katzensprung – immer mit der Sonne im Gesicht – auf die Anhöhe der Arflinafurgga und zum Astserhöreli. Ab dem Faninpass nahm auch die Schneemenge zu, er war jedoch pulvrig und weich. Während der Mittagspause streckten wir unsere Gesichter in die Sonne und freuten uns über die schöne Aussicht auf die verschneiten Gipfel rundherum. Und hatten bereits die nächsten Ideen, was wir noch alles erkunden wollten. Hinunter liefen wir dann auf direktem Weg zur Peister Alp und von dort zurück zum Maiensäss.
GRAUBÜNDEN: Maiensäss – Maselfa – Faninpass – Arflinafurgga – Astserhöreli – Peister Alp – Maiensäss
Distanz: 9km
Dauer: 2.30h
Höhenmeter: 530Hm
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Auch am Sonntag war das Wetter perfekt und so machten wir uns bei frühlingshaften und sonnigen Bedingungen von Triemel auf den Weg Richtung Hochwang. Da wir anstatt dem normalen Feldwanderweg eine Abkürzung nahmen, mussten wir die ersten zwanzig Minuten über Wiesen ziemlich steil hochlaufen. Schnaufend kamen wir auf der Pagiger Bleis an, wo es die nächsten paar hundert Meter mehrheitlich gerade aus ging. Wir liefen um den Edelwischopf herum und stiegen dann links hoch auf den Hochwang, wobei die Aussicht mit jedem Höhenmeter noch besser wurde. Oben angekommen suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen, tankten nochmal die volle Ladung Sonne und genossen die Rundumsicht auf den Cunggel, das Mattjischhorn, das Weisshorn und unzählige weiter entfernte, schneebedeckte Gipfel. Es war so warm, dass wir sogar die Schuhe ausziehen und unsere Füsse bräunen konnten. Sonnentrunken machten wir uns nach der Mittagspause auf den Rückweg und kamen am frühen Nachmittag zufrieden und glücklich wieder im Triemel an. So könnte jedes Wochenende sein.
GRAUBÜNDEN: Triemel – Pagiger Bleis – Hochwang 2534m
Distanz: 9.5km
Dauer: 2.30h
Höhenmeter: 670Hm
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Für einmal war grossartiges Wetter angesagt in den Bergen und das wollten wir natürlich voll auskosten. Nachdem wir die urchige Bergstrasse bis nach Chüpfen/Jatz gefahren sind, machten wir uns um 9 Uhr auf den Weg Richtung Roter Tritt, unserem heutigen Highlight. Die erste halbe Stunde im Schatten war es noch ziemlich frisch, doch kaum kamen wir an die Sonne, spürten wir auch ihre Wärme. Nach einer knappen Stunde stetigen Hochlaufens erreichten wir den Roten Tritt, eine sehr steile Steintreppe, die in den Felsen hineingebaut wurde. Nach einem kurzen Anflug von Angst konnte ich mich überwinden und die Treppe tatsächlich meistern. Und oberhalb der Felswand traten wir nochmal in eine wunderschöne Ebene und konnten in der Ferne auch schon den Latschüelfurgga, unser Mittagsziel, erblicken. Wenig später sassen wir dort oben, genossen die Sonne und die schöne Aussicht. Dann liefen wir rund um den Chüpfenflueh herum, auf einem herrlichen Höhenweg, am Strelasee vorbei bis zum Strelapass. So konnten wir auch noch die Aussicht auf die Davoser Seite geniessen. Und von dort spazierten wir dann zuerst ziemlich steil hinunter ins Tal und dem schattigen Tal entlang bis zurück zum Ausgangsort. Was für eine traumhafte Wanderung in goldigstem Herbstwetter!
GRAUBÜNDEN: Chüpfen/Jatz – Seebjiboden – Roter Tritt – Latschüelfurgga 2409m – Strelasee – Strelapass – Chüpfen/Jatz
Distanz: 11km
Dauer: 3.15h
Höhenmeter: 740Hm
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Das Wetter war leider auch heute durchzogen, die Sonne nur ganz selten und kurz zu sehen. Wir starteten in Sonnenrüti, einem kleinen Weiler zwischen Arosa und Peist. Dort ging es anfangs gleich steil durch den Wald hoch, bis wir oberhalb des Waldes wieder auf den Feldweg gelangten und die bekannte Alpsiedlung Medergen bereits erblicken konnten. Wir folgten dem Feldweg weitere 200 Höhenmeter und kamen so zwanzig Minuten später auf dem Hochplateau an. Wir bewunderten die wunderschönen, sehr gepflegten Holzhäuschen, welche alle mit Namen beschriftet sind. Wenig später setzten wir uns oberhalb des Dorfes, gleich unterhalb des Gipfels der Mederger Flue, auf den Hügel und genossen die Aussicht auf „unsere“ Peister Seite mit Cunggel, Mittagsspitz und Mattjisch Horn und gerade aus auf das Weisshorn. Dann liefen wir mit kalten Fingern zügigen Schrittes wieder ins Tal und freuten uns auf das Ausruhen in unserer warmen Ferienwohnung.
GRAUBÜNDEN: Sonnenrüti – Medergen
Distanz: 8km
Dauer: 2h
Höhenmeter: 520Hm
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Der Herbst hat Einzug gehalten und wir fühlen uns schon pudelwohl in unserem zweiten Zuhause in Peist. Heute konnten wir endlich den Cunggel in Angriff nehmen. Die Wetteraussichten waren zwar durchzogen, es war kalt und extrem windig, aber die Sonne hat zum Glück auch immer wieder geschienen. Gestartet sind wir in Maselfa, nahe der Peister Alp. Von dort ging es zuerst einem Feldweg entlang, dann querfeldein über weite Wiesen und ganz vereinzelt an Berghütten vorbei zum Faninpass. Und da fing es richtig an zu blasen. Dem Grat entlang waren wir dem Wind ausgeliefert, also liefen wir umso schneller am Mittagsspitz vorbei und dann hoch auf den Cunggel, wo uns eine traumhafte Rundumsicht erwartete. Windig und kalt war es – und dennoch wunderschön. Wir blieben nur kurz, liefen wieder ein paar hundert Meter zurück und suchten uns ein windstilles Plätzchen für unser Picknick. In Richtung Fideriser Heuberge blickend genossen wir die Ruhe und die Sonne, die mal stärker, mal schwächer schien. Kaum machten wir uns auf den Rückweg, kam der Wind zurück. Mit eiskalten Händen und einem gefühlt gefrorenen Gesicht stürmten wir schnellen Schrittes hinunter. Auf Höhe der Peister Alp war es dann wieder windstill und wunderbar warm. Das Wetter in den Bergen…..man muss einfach auf alles gefasst sein. Trotz Kälte und Wind war es ein weiterer toller Tag im Schanfigg. Wir haben diese Region innert kürzester Zeit schon tief in unser Herz geschlossen.
GRAUBÜNDEN: Maselfa – Faninpass – Cunggel
Distanz: 10km
Dauer: 2.15h
Höhenmeter: 500Hm
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Unser zweites Wochenende in unserer neuen Ferienwohnung und schon sehen wir Schnee! Die höchsten Gipfel, mitunter auch das Weisshorn, sind schon richtig schön bedeckt. Auf das auf 2460 Metern gelegene Mattjisch Horn sollten wir es aber mit den Wanderschuhen gerade noch schaffen. So machten wir uns am Samstagmorgen bei traumhaftem Sonnenschein von Maselfa auf den Weg Richtung Peister Alp, mehrheitlich eben einem Feldweg entlang mit wunderschöner Aussicht. Wenige hundert Meter nach der Peister Alp wechselten wir dann auf einen Wanderweg, der stetig steiler wurde, am Spitzenbüel vorbei und stets mit dem etwas langweilig erscheinenden Mattjisch Horn vor uns im Blickfeld. Wenn man jedoch oben steht, ist die Aussicht alles andere als langweilig! Man sieht von den Fideriser Heubergen über die halbverschneiten Gipfel des Mittagspitz und des Cunggel über das vollverschneite Weisshorn bis tief in das Aroser Tal. Grandios! Nachdem wir beim Aufstieg nach und nach eine Schicht Kleider nach der anderen ausgezogen hatten, war es auf dem Gipfel mit etwas Wind dann doch wieder recht kühl. Wir packten uns gut ein, genossen die frische Luft, die tolle Aussicht und die Ruhe. Und machten uns dann zügigen Schrittes auf den Rückweg. Soooo schön, dass wir das Mattjisch Horn unseren Hausberg nennen dürfen.
GRAUBÜNDEN: Maselfa – Peister Alp – Spitzenbüel – Mattjisch Horn
Distanz: 8.5km
Dauer: 2.20h
Höhenmeter: 520Hm
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Da wir beide noch nie in Arosa waren, wollten wir uns das heute unbedingt einmal ansehen. So fuhren wir die 20-minütige, kurvenreiche Fahrt bis nach Innerarosa und starteten dort unsere erste Wanderung in dieser Region. Ziel war das bekannte, im Skigebiet liegende Weisshorn, welches wir auch von unserer Ferienwohnung bestaunen konnten, einfach von der hinteren Seite. Der Weg begann an der Talstation der Seilbahn und führte uns über einen kleinen Weg ins offene Gelände und weiter bis zur Carmennahütte. Dann wurde es steiler, die Aussicht dafür auch immer besser. Die letzten paar hundert Höhenmeter wurde es dann nochmal richtig streng und steil, bevor wir uns zuoberst bei windigen, aber traumhaft sonnigen Verhältnissen unser Mittagsplätzchen suchten. Dort genossen wir den Ausblick auf Arosa, das Schiesshorn und die unzähligen weiteren Gipfel. Dann nahmen wir die Gondel bis zur Mittelstation, wo sich auch das Bärenland befindet. Von dort liefen wir noch eine gute halbe Stunde zurück zur Talstation. Und freuten uns schon wieder auf die Ruhe und den Sonnenbalkon in unserer Ferienwohnung 🙂
GRAUBÜNDEN: Innerarosa – Carmennahütte – Weisshorn – Mittelstation Bärenland – Innerarosa
Distanz: 10km
Dauer: 2.10h
Höhenmeter: 800Hm
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Im Juni, noch vor den Sommerferien, haben wir die Zusage für diese unglaublich tolle Ferienwohnung in Peist erhalten. Es ging alles so schnell und einfach, dass wir unser Glück kaum fassen konnten. Eine wunderschöne Ferienwohnung in einem Chalet, in einer uns noch sehr unbekannten Region, mit Sonnenbalkon und traumhafter Aussicht – es war wie ein Traum. Kurz darauf flogen wir für 3 Wochen nach Kanada/Amerika und kaum waren wir zurück, begannen die Vorbereitungen für unser Ferienwohnung-Projekt. Wir kauften Vorräte und anderen Kleinkrams ein, informierten uns online über die Region und ihre Wandermöglichkeiten und verbrachten wochenlang mit träumen und viel Vorfreude. Und dann war er endlich und plötzlich da; der Tag der Übernahme. An einem sonnigen Freitagabend anfangs September fuhren wir die gefühlten 100 Kurven hoch nach Peist und verliebten uns beim Anblick unseres Chalets gleich nochmal. Mit Hilfe unserer Vermieter standen unsere Kisten in kürzester Zeit in der Wohnung und zwei Stunden später hatten wir uns eingerichtet und eingenistet und fühlten uns pudelwohl. Dass wir dieses wunderschöne Plätzchen für die nächsten 1.5 Jahre für uns beanspruchen dürfen ist immer noch sehr unwirklich, macht uns aber wahnsinnig dankbar und glücklich. Wir sind gespannt auf die Abenteuer und die herrlichen Tage in den Bergen, die wir hier erleben werden.
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Letztes Sommerferienwochenende und dazu grandioses Wetter – das ruft förmlich nach einer tollen Ferienabschluss-Wanderung in der schönen Schweiz. Über Feldwege erreichten wir Mittlerwängi, wo unsere heutige Tour startete. Auf Umwegen liefen wir über die Wiese steil hoch zum Oberen Bogmen, wo kurze Zeit später die alpine Route auf den Chüemettler begann. Die Anspannung auf meiner Seite war hoch, weil ich nicht einschätzen konnte, ob ich es packen würde oder nicht. Die Kletterpartien waren auch wirklich toll, die Höhenangst machen sie aber leider nicht weg. Aber ich habe es geschafft, trotz zittrigen Beinen und einem hohen Puls. Fotos dieses Streckenteils gibt es leider keine. Auf dem Chüemettler wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht auf den Zürichsee und den gegenüberliegenden Speer belohnt. Von dort ging es ruckzuck runter zur Furggen und dann über Bütz wieder ansteigend hoch auf den Speer. Vor allem die letzte halbe Stunde auf den Speer war nochmal richtig steil, teilweise auch abschüssig. Nochmal ein pochendes Herz. Dann endlich hatten wir das Ziel erreicht und die Anspannung liess etwas nach. Wir genossen die wunderbare Aussicht und die Ruhe der Berge. Nach der Mittagspause ging es zurück nach Bütz und von da direkt hinunter nach Mittlerwängi, wo wir in unsere Badehose stiegen, um uns auf dem Nachhauseweg noch ein abkühlendes Bad in der Thur gönnen zu können. Was für ein perfekter Ferienabschluss!
ST.GALLEN: Mittlerwängi – Obere Bogmen – Chüemettler – Furggen – Bütz – Speer – Bütz – Mittlerwängi
Distanz: 10km
Dauer: 3.50h
Höhenmeter: 900
Üsi Schwiiz und d'Welt 

