
Wettertechnisch war es ein guter, sehr heisser Tag heute. Für den Freedom Trail, einen vorgegebenen Weg durch die Stadt Boston, an allen wichtigen historischen Stätten vorbei, war er weniger gediegen. Im Zentrum von Boston, genauer gesagt im Boston Common Park, wo der Freedom Trail beginnt, wimmelte es bereits von Leuten. Downtown Boston könnte herzig sein – bloss nicht mit so vielen Menschen. Von dort folgten wir dem Weg an verschiedenen Kirchen vorbei und durch das italienische Viertel, bis wir die Brücke auf die andere Seite in Richtung Charlestown überquerten. Dort war es dann endlich etwas ruhiger und auch Zeit für das Mittagessen. Über den gleichen Weg gingen wir dann zurück ins Zentrum und mit der U-Bahn wieder nach Hause nach Jamaica Plains, einem Aussenquartier der Stadt. Was uns vom heutigen Tag besonders in Erinnerung bleiben wird: Es war extrem laut in dieser Stadt; der Lärm des Verkehrs und der etlichen Lieferwagen am Strassenrand, die alle den Motor laufen lassen, während sie ihre Lieferungen ausladen, der Lärm der nahegelegenen Industrie, das laute Geschwätz der Menschen, dazu noch der Fluglärm….für nicht-Stadtmenschen fast unerträglich. Und der Freedom Trail hat weniger geboten, als wir erwartet hatten.
Weiterlesen

Die Wetteraussichten für den heutigen Tag waren nicht rosig, Regen war angesagt. Deshalb verzichteten wir auf den Besuch des Amusement Parks ausserhalb Bostons und fuhren von Underhill 4 Stunden direkt zum Piers Park in Boston. Dieser ist so gelegen, dass man eine herrliche Aussicht auf die Skyline Bostons hat. Und diese ist eindrücklich. Wir liefen eine Stunde durch den Park und das angrenzende Quartier und fuhren dann zu unserer neuen Unterkunft. Kaum ausgepackt, liefen wir ins Zentrum unseres Viertels Jamaica Plain, um etwas zu essen zu holen und unsere Umgebung zu erkunden. Zurück in der Unterkunft fühlten wir uns mässig wohl, alles ist etwas dunkel hier. Aber für die letzten paar Tage wird es reichen müssen.
Weiterlesen

Nach vielen erlebnisreichen Tagen war heute Ruhetag angesagt. Wir schliefen morgens länger, liessen uns Zeit beim Frühstück und fuhren dann die 45 Minuten nach Burlington, um den weitläufigen und sehr hübschen North Beach Park zu besuchen. Dort genossen wir ein paar Stunden die Sonne und das Nichtstun und beobachteten das Treiben um uns herum. Auf dem Rückweg gingen wir wie so oft noch im Jericho Market vorbei und besorgten alle Zutaten für ein feines Nachtessen, in diesem Fall Tortillas. Und obwohl wir keine grossen Pläne hatten, ging auch dieser Tag wie im Flug vorbei. Morgen steht schon die Weiterfahrt nach Boston auf dem Programm, unsere letzte Station.
Weiterlesen

Nach viel, viel Wald und kleinen Dörfern war heute wieder einmal eine grosse Stadt angesagt. Da wir nur zwei Stunden entfernt von Montréal waren, nahmen wir den Weg über die Grenze nochmal auf uns. Ausser, dass der Zollbeamte extrem unfreundlich war, war die Fahrt über die Grenze problemlos. Und so war auch die Fahrt ins Zentrum von Montréal; relativ wenig Verkehr und sehr viel entspannter als in Schweizer Städten. Wir starteten unseren Stadtmarsch beim Eaton Kaufhaus/Parkhaus und liefen zuerst über den Place des Arts zur China Town. Von dort ging es über die Notre-Dame de Montréal weiter in die Altstadt und von dort zum sehr lebhaften, hübschen und einladenden Place Jacques-Cartier. Dort konnten wir auch schon das Grande Roue, das Riesenrad, sehen, welches direkt am Hafen platziert ist. Auf der Wiese mit Blick auf den Sankt Lorenz Strom genossen wir unser Mittagessen. Weiter ging es dann zum Parc La Fontaine, wo wir wieder etliche Eichhörnchen aus nächster Nähe beobachten konnten. Dann gingen wir mit einem Zwischenstopp im Café zurück zum Kaufhaus Eaton, wo wir endlich auch noch ein paar Souvenirs für Philipp fanden. Auch die Rückfahrt verlief reibungslos. Der Zollbeamte stellte zwar wieder viele Fragen, dieser war aber sehr freundlich. Und dann genossen wir den Abend in Ruhe inmitten der Wälder von Underhill, Vermont.
Weiterlesen

Heute stand die letzte Wanderung in den Wäldern Vermonts auf dem Plan. Ziel war der nahegelegene Mount Mansfield im Underhill State Park. Wir machten uns auf einige Höhenmeter gefasst – nicht aber auf einen so herausfordernden Weg. Besonders der Halfway House Trail war steil, steinig, rutschig und extrem nass. Eigentlich liefen wir dem Bach entlang im Wasser hoch. Aussicht gab es auf diesem Weg auch keine, im Gegenteil, wir waren völlig versteckt im dichten Wald. Auf dem Long Trail wurde es dann etwas besser und auf den letzten 1.5 Kilometern bis auf den höchsten Punkt, den Mount Mansfield, konnten wir sogar die Aussicht geniessen. Zumindest teilweise, es zogen immer wieder Nebelfelder über die Kuppen, welche die Sicht erschwerten. Auf dem höchsten Punkt hatte es viel zu viele Leute. Von der anderen Seite kann man eben hochfahren und nur das letzte Teilstück auf dem Grat laufen. Das wussten wir natürlich nicht. Dort befindet sich auch ein Skigebiet. Jedenfalls war es bevölkert und sehr windig auf dem Gipfel und so liefen wir einige hundert Meter zurück und genossen dort unsere Mittagspause. Der Rückweg über den Sunset Ridge Trail war dann um einiges einfacher. Immer noch tricky, immer noch grosse Steine, viele rutschige Flächen, grosse Tritte – und dennoch viel einfacher als der Halfway House Trail. Zudem konnten wir auf dem Sunset Ridge Trail über die Baumspitzen nochmals die riesigen Waldflächen bestaunen, das war schön. Ziemlich müde kamen wir am frühen Nachmittag wieder beim Parkplatz an und genossen den Rest des Nachmittags die Sonne. Schön war es in den Wäldern von Québec, Maine und Vermont – aber jetzt rufen die Städte!
VERMONT: Underhill State Park – Halfway House Trail – Long Trail – Mount Mansfield – Sunset Ridge Trail – Underhill State Park
Distanz: 10.3km
Dauer: 3.30h
Höhenmeter: 820
Weiterlesen

Gestern sind wir von Lincolnville an der Ostküste im Staat Maine fünf Stunden weitergefahren ins Landesinnere nach Underhill im Staat Vermont. Und obwohl die Region immer noch sehr bewaldet ist, gibt es hier auch ab und zu Wiesen und offenere Flächen. Am Donnerstagmorgen sind wir eine gute Dreiviertelstunde nach Burlington gefahren, genauer gesagt in den Leddy Park. Von dort sind wir alles dem Lake Champlain entlang in die Stadt gelaufen, zum berühmten Church Street Market Place. Dort führt auch die Einkaufsstrasse durch, eine Fussgänger-Zone, richtig hübsch und ansprechend gemacht. Wir schlenderten durch die Shops, deckten uns mit Souvenirs von unserer Reise ein und spazierten dann gemütlich dem See entlang wieder zurück. In unserer idyllischen, von Wald umgebenen Hütte machten wir uns einen feinen Znacht und genossen die Ruhe und Abgelegenheit der Unterkunft.
VERMONT: Leddy Park Burlington – Church Street Market Place
Distanz: 10km
Dauer: 2.30h
Weiterlesen

Nachdem wir gestern 8 Stunden lang praktisch nur durch den Wald von L‘ Anse-Saint-Jean bis hinunter an die Ostküste nach Lincolnville im Bundesstaat Maine gefahren und todmüde ins Bett gefallen sind, wurden wir heute Morgen von den ersten Sonnenstrahlen und einer wunderbaren Aussicht auf das Meer geweckt. Nach dem Frühstück auf der Terrasse machten wir uns auf ins 10 Minuten entfernte Camden, um dort den Hausberg Mount Battie zu erkunden. Dieser war kurz, knapp einen Kilometer, aber knackig. Oben genossen wir die Aussicht auf den Ozean, die vielen kleinen Inseln vor der Küste und das Städtchen Camden. Und wir staunten, wie unglaublich bewaldet auch diese Region hier ist. Die Bäume reichen wirklich bis zur Küste und alle Häuser sind irgendwo im Wald versteckt. Living in the woods at it’s best! Danach kehrten wir zurück ins Städtchen und liefen von dort noch zum Curtis Lighthouse Lookout, wo wir in der Nähe picknickten. Zum Abschluss begutachteten wir noch ein paar von Camden’s Shops und tranken etwas direkt am Hafen. Müde von den vielen neuen Eindrücken kehrten wir dann am späteren Nachmittag in unser herziges Hüttchen an der Küste von Lincolnville zurück.
MAINE: Camden City Centre – Mount Battie
Distanz: 4km
Dauer: 1h
Höhenmeter: 230
Weiterlesen

Die längste, dafür aussichtsreichste Wanderung haben wir uns für den letzten und sonnigsten Tag aufgespart. Über die Wanderung an sich gibt es allerdings nicht allzu viel zu sagen. Der Weg führte von L‘ Anse-Saint-Jean über fünf Kilometer einfach nur stetig leicht ansteigend an einem Wasserfall vorbei durch den Wald, eher etwas langweilig. Irgendwann kam noch ein kleiner See. Erst der letzte Kilometer auf den Montagne Blanche wurde dann so richtig spannend. Es wurde steiler, steiniger und vor allem konnte man endlich über die Bäume auf den See hinuntersehen. Sobald wir da oben standen, fanden wir wieder, dass sich die Mühe gelohnt hatte. Und heute konnten wir unsere Mittagspause Dank Sonnenschein auch richtig lange geniessen. Als dann der Wind wieder aufzog, machten wir uns auf den ewig erscheinenden Rückweg durch den Wald. Die Beine spürten wir abends auf jeden Fall! Und freuten uns dafür umso mehr auf einen feinen Znacht und den letzten Abend in unserer traumhaften Waldhütte.
QUEBEC: L‘ Anse-Saint-Jean – Montagne Blanche
Distanz: 13.3km
Dauer: 3.45h
Höhenmeter: 700
Weiterlesen

Eigentlich hatte der Wetterbericht auch für heute nasses, gewittriges Wetter vorausgesagt. Aber heute Morgen sah es schon wieder viel besser aus. Die Chance, verregnet zu werden, bestand zwar, aber wir hofften auf etwas Glück. Nach einer halbstündigen Fahrt in den benachbarten Fjord Rivière-Eternité begannen wir unsere Wanderung beim Parkplatz Nummer 3. Über verschiedene Holzbrücken den Fluss überquerend liefen wir zur Baie Eternité, wo es einen Wald-Campingplatz hat. Von dort ging es dann über Steinwege den Fjord entlang durch den üppigen Wald hoch bis zum Point de vue de Géant. Was für eine Aussicht wieder! Und während wir rundherum den Donner grollen hörten, sassen wir bei unserem Picknick mit fantastischer Aussicht im Trockenen. Auf dem Rückweg regnete es noch leicht, aber wir waren gut geschützt vom Wald. So richtig los ging das Gewitter erst fünf Minuten, nachdem wir wieder in unserer gemütlichen Hütte angekommen waren. Heute war das Wetterglück definitiv auf unserer Seite!
QUEBEC: Rivière-Eternité – Baie Eternité – Point de vue de Géant
Distanz: 10.3km
Dauer: 3h
Höhenmeter: 575
Weiterlesen
Üsi Schwiiz und d'Welt 


