Fast allein am romantischen Lauenensee

Am letzten Tag im traumhaften Berner Oberland wollten wir noch zum Lauenensee laufen. Unsere Rundwanderung begann im Dörfchen Lauenen und führte alles mehr oder weniger dem Lauwibach entlang, zuerst auf einem Feldweg, dann auf Wanderwegen. Nachdem wir wenige Höhenmeter hochgestiegen sind, erreichten wir bereits den Parkplatz Lauenensee. Wir liefen links herum und kamen so zuerst am Kleinen Lauenensee vorbei und wenige Minuten später zum Grossen Lauenensee. Wir umrundeten den See und breiteten uns auf der Wiese aus, wo wir eine fantastische Sicht auf den See und die umliegenden, schneebedeckten Gipfel wie das Mutthore, das Spitzhorn und das Niesenhorn geniessen konnten. Wir hatten die leise Befürchtung, dass es wimmeln könnte von Touristen an einem so wunderschönen Samstag. Aber dem war zum Glück nicht so, im Gegenteil. Wir genossen die Ruhe und hatten das Gefühl, den See fast für uns zu haben. Zurück ging es dann ein kurzes Stück hinunter, bis wir wieder zum Lauwibach kamen, wo wir nochmals eine Pause einlegten – einfach, weil es so schön war. Selbst der Rückweg nach Gstaad war schön, diese wunderbare Landschaft mit den unglaublich schönen Holzhäusern – ein perfektes Bild! So gehen unsere Kurzferien auch schon wieder zu Ende. Aber wir kommen gerne wieder….

BERN: Lauenen – Tungelbach Wasserfall – Kleiner Lauenensee – Lauenensee

Distanz: 10.6km

Dauer:  2.20h

Höhenmeter: 210

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Von Schöndried auf den Rellerligrat

In diesen Kurzferien in Saanen steht das Wetterglück definitiv auf unserer Seite! Jeden Tag sonnig und noch etwas wärmer. Nach einem gemütlichen Frühstück starteten wir unsere kleine Wanderung erst am späteren Vormittag vom idyllischen Schönried aus. Der Weg folgte grösstenteils dem Bodmeweg, einem einfach begehbaren Feldweg, der jedoch relativ steil ansteigend war. Bereits wenige Minuten, nachdem wir das Dorf verlassen hatten, konnten wir schon die schneebedeckten Gipfel der umliegenden Berner Alpenkette sehen, traumhaft! Und mit jedem Höhenmeter wurde die Aussicht noch besser. Auf dem Hochplateau Rellerligrat angekommen, begutachteten wir zuerst die alte Sessellift-Bergstation und suchten uns dann ein Picknick-Plätzchen auf der Wiese, wo wir die Ruhe und die wunderbare Bergwelt genossen.

BERN: Schönried – Rellerligrat (1808m)

Distanz: 9.6km

Dauer:  2.10h

Höhenmeter: 610

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Von Saanen auf das Eggli

Bei herrlich frischer Luft und purem Sonnenschein machten wir uns heute Morgen vom Bahnhof in Saanen auf in Richtung Eggli. Zuerst ging es ein paar hundert Meter durchs Dorf und wir bestaunten die wunderschönen, teilweise riesigen Holzhäuser mit ihren gepflegten Gärten. Dann ging es in den Wald. Der Weg war nicht besonders anspruchsvoll und führte über Feldwege und Wiesen dem Skilift entlang hoch auf das Eggli. Da das Eggli – ein wunderschönes Bergrestaurant mit riesiger Terrasse – sowieso geschlossen war, liefen wir noch ein Stück weiter hoch bis zum Ende des Skilifts Rossfälli, wo wir dann unsere Picknickdecke ausbreiteten und es uns gemütlich machten. Eine wunderbare Aussicht, Sonne im Gesicht und ein einfaches Picknick – das ist genau unsere Vorstellung von Glück 🙂

BERN: Bahnhof Saanen – Eggli

Distanz: 10.4km

Dauer:  2.20h

Höhenmeter: 600

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Auf das Wannespitzli oberhalb der Laui

Flagge St.GallenHeute, anfangs April, wurde bereits der erste Sommertag vorausgesagt. Und so fühlte es sich auch an! Bei traumhaftem Sonnenschein und bereits morgens sehr warmen Temperaturen liefen wir vom Bahnhof Nesslau los, alles dem Ijentaler Bach entlang, dann durch ein wunderbares Waldstück stetig ansteigend hoch über die Laufenweid Wiese zur Laui – einem wunderschönen Plätzchen mit einem grossen Picknickplatz und perfekter Sicht auf den Stockberg und den dahinterliegenden Säntis. Von dort aus ging es nochmal steil über Wiesen und ein kurzes Stück durch Wald hoch zum Laufenweidspitz, bevor wir die letzten Höhenmeter wieder etwas sanfter ansteigend zum Wannespitzli hochstiegen. Da wir relativ früh dran waren, genossen wir kurz die Aussicht und liefen wieder ein Stück zurück, bis wir beim Laufenweidspitz unser perfektes Picknickplätzchen fanden. Dort liessen wir uns von der Sonne eine Stunde verwöhnen und liefen dann gemütlich zurück ins Tal. 

ST.GALLEN: Bahnhof Nesslau – Laufenweid – Laui – Laufenweidspitz – Wannespitzli (1510m) 

Distanz: 10km

Dauer:  2.40h

Höhenmeter: 670

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Windige Wilkethöchi

Flagge St.GallenGeplant war alles etwas anders. Eigentlich wollten wir jetzt im Engadiner Madulain am Skitouren sein, doch das Wetter machte uns einmal mehr einen Strich durch die Rechnung. So verzichteten wir auf die Ferientage in Madulain und machten uns heute auf ins nahegelegene Neckertal. Vom Bahnhof Brunnadern liefen wir ein paar Schritte durchs Dorf, bevor es ziemlich steil links hoch über den Necker und den Oberberg ging. Nach einer halben Stunde kamen wir schon gehörig ins Schwitzen. Nach einem kurzen Wegstück einem Feldweg entlang erreichten wir den Gerensattel. Das letzte Stück verlief durch den Wald dem Grat entlang hoch auf die Wilkethöchi, wo wir mit dem Alpstein und den Glarner Alpen ein herrliches Panorama geniessen konnten. Und obwohl der Wind alles gab, waren wir am obersten Punkt relativ geschützt. Nur die Lautstärke des Windes….damit haben wir beide unsere liebe Mühe 😉 

ST.GALLEN: Bahnhof Brunnadern – Oberberg – Gerensattel – Wilkethöchi

Distanz: 9.5km

Dauer:  2.20h

Höhenmeter: 670

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Nachdem wir gestern einen traumhaften Skitouren-Tag in Bivio hatten, zog es uns heute noch einmal da hin. Dieses Mal nahmen wir die zwei Schlepplifte bis zum obersten Punkt des Skigebiets. Direkt hinter der Bergstation Mot Scaloltta steigt man ein paar wenige Meter hoch und kann ab diesem Moment während der ganzen Tour die Aussicht auf den Piz Turba und die bergeller Bergspitzen geniessen. Der Weg führte einige Kilometer sanft ansteigend hoch über dem Valletta da Beiva bis zur oberen Seemulde auf 2530 Metern. Dann ging es weiter den Felsen des Sur al Cant entlang, bis wir am Ende des Felsbandes nördlich hochzogen auf den Gipfel des Sur al Cant, von wo wir rundherum in die Bergwelt blicken konnten: auf die Gipfel des Bernina-Gebirges, den Piz Turba vor der Nase, bis ins Averstal und die beschauliche Siedlung Juf. Die Stille dort oben und die gigantische Aussicht waren überwältigend. Die Abfahrt zurück ins Tal war dann etwas anstrengender als erwartet. Zwei Mal mussten wir die Skis ein Stück weit tragen, dafür war die Aussicht die ganze Abfahrt noch einmal gigantisch. Die letzten Meter fuhren wir dann wieder der Piste entlang hinunter und freuten uns dann riesig auf einen wohlverdienten Zmittag.

GRAUBÜNDEN: Bivio Bergstation – Sur al Cant

Distanz: 3.2 km

Dauer: 1.40 h 

Höhenmeter: 400

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Die Roccabella muss verdient werden

Heute Morgen fuhren wir ins 20 Minuten entfernt gelegene Bivio, wo wir unsere Tour zum Roccabella starteten. Anfangs waren wir mässig begeistert von der Route, welche im düsteren Schatten der Talmulde entlang von Tgavretga bis nach Cadval auf 1996 Meter führte. Ab dann wurde der Weg und vor allem die Aussicht mit jedem Meter besser. Und als wir auf dem flachen Sattel am Fuss der Roccabella angelangt waren, schien uns auch die Sonne wieder ins Gesicht und brachte viel Wärme mit sich. Das letzte Stück der Tour, den Südhang der Roccabella, mussten wir uns dann nochmal richtig verdienen und schnauften die letzten Höhenmeter steil hoch. Auf dem Gipfel der Roccabella auf 2727 Metern angekommen, waren wir sehr dankbar für eine Pause und berührt von der traumhaften Aussicht; auf der einen Seite die kurvenreiche Passstrasse Richtung Engadin, auf der anderen Seite das mit Schnee überzogene Tal des Parc Ela und dessen Gipfel rundherum. Dort verbrachten wir eine ganze Weile schweigend und sogen die Bergwelt in uns auf. Der steile Schlussanstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt!

GRAUBÜNDEN: Bivio – Tgavretga – Cadval – Roccabella

Distanz: 5.6 km

Dauer: 2.40 h 

Höhenmeter: 900

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Dieses Jahr scheinen wir das Wetterglück auf unserer Seite zu haben. Bereits an unserem ersten Tag schien die Sonne von morgens bis abends und der Himmel war strahlend blau und wolkenlos. Was für ein Glück! Bei diesen perfekten Bedingungen machten wir uns zeitig auf den Weg, um das neue Skigebiet Savognin zu erkunden. Obwohl wir früh dran waren, waren wir nicht die Einzigen. Nach den zwei ersten Gondelfahrten verteilten sich die Leute aber schon wieder. Nach einer Aufwärm-Fahrt am Piz Martegnas wechselten wir auf die hintere Seite und kurvten bis zum Mittag vom Piz Cartas hinunter. Dort gibt es zwar keine bequemen Sessellifte, dafür aber gute, alte Schlepplifte 🙂 Wir sind schon lange nicht mehr so viele Male Schlepplift gefahren wie heute. Bei diesem Traumwetter konnten wir es aber richtig geniessen. Nach einem Lunch-Break mit perfekter Aussicht auf den nahegelegenen Piz Mez, genossen wir nochmal eine Weile auf der Piste und machten uns dann auf den Heimweg. Hundemüde, aber unglaublich zufrieden.

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Skitour auf den Fähnerenspitz

Appenzell InnerrhodenDen Fähnerenspitz kennen wir von unseren Sommerwanderungen, ein sanfter Hügel mit Aussicht auf den Kronberg und über das Rheintal. Heute wollten wir diesen einmal mit den Tourenskis ersteigen. Philipp’s Schwester, die zum ersten Mal auf den Tourenskis stand, kam auch mit. Die Tour begann im Appenzeller Dorf Eggerstanden, von wo wir bei bitterkalten minus sieben Grad durch den Wald sanft hochstiegen. Nachdem wir das Waldstück hinter uns gelassen haben, öffnete sich die Landschaft und wir konnten über das im Nebel liegende Rheintal blicken. Nach einer kurzen Punsch-Pause liefen wir das letzte Stück etwas steiler, technisch jedoch nicht anspruchsvoll, hoch bis zum Kreuz des Fähnerenspitz – wo schon einige SchneeschuhläuferInnen und SkitourerInnen die Aussicht genossen. Kein Wunder, dass wir bei diesem Traumwetter nicht die Einzigen waren. Und oben angekommen, konnten wir auch endlich die Sonne geniessen. Und auch die Abfahrt war cool; trotz der bereits vielen Spuren konnten wir noch ein paar eigene in den immer noch pulvrigen Schnee zaubern. Und zum Abschluss haben wir noch einen feinen Lunch an der Hauswand des Eggerstander Schulhauses genossen. Einfach kann ja sooo gut sein 🙂 

APPENZELL: Eggerstanden – 

Distanz: 3 km

Dauer: 1.30 h 

Höhenmeter: 640 Weiterlesen

Über dem Nebelmeer auf dem Muott‘ Ota

In Maloja war es heute Morgen neblig und düster, deshalb hofften wir auf etwas mehr Licht in der Höhe. Nachdem wir vergebens einen Parkplatz gesucht hatten oberhalb von Sils Maria, blieb uns nichts anderes übrig als in Sils Maria zu parkieren und von dort loszulaufen. Die erste Hälfte der Tour ging dem Schneeschuh-Trail entlang durch den Wald bis Crasta, wo es leider immer noch neblig war. Nur ganz kurz konnten wir einen Blick auf den Silsersee erhaschen. Von dort ging es dann querfeldein im Zickzack relativ steil hoch auf den Muott‘ Ota, wo wir endlich über dem Nebelmeer standen und mit einer grandiosen, mystischen Aussicht belohnt wurden. Heute empfand ich die Tour als einen „Chrampf“, aber wenn man dann oben diese Stimmung geniessen darf, dann lohnt sich jeder einzelne Schritt 🙂

GRAUBÜNDEN: Sils Maria – Fex – Crasta – Muott‘ Ota

Distanz: 4.5 km

Dauer: 2 h 

Höhenmeter: 600

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