
Nachdem es fast eine Woche keinen Neuschnee gegeben hat und die Temperaturen stabil blieben, war das Lawinenrisiko heute minim. Perfekt für eine Skitour auf dem Julierpass. Naja, der Schnee war definitiv nicht mehr perfekt, vielmehr war es Harschschnee und daher mässig schön zum Laufen. Die landschaftliche Umgebung hat das jedoch locker wett gemacht. Zuerst liefen wir dem Tal entlang Richtung Piz Surgonda. Dann zogen wir links hoch auf den Fuorcla Alva, wo wir die herrliche Stimmung genossen. Der Rückweg wäre bei Neuschnee-Verhältnissen grossartig – in diesen Verhältnissen war es eher anstrengend. Genossen haben wir den Halbtag auf dem Julierpass dennoch!
GRAUBÜNDEN: Julierpass – Fuorcla Alva
Distanz: 4 km
Dauer: 2 h
Höhenmeter: 600
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Die grossartigen Wetterbedingungen heute haben wir in vollen Zügen ausgekostet. Bereits vor 9 Uhr waren wir in der Gondelbahn auf dem Weg ins Skigebiet Corviglia – nur leider nicht mehr so alleine wie zwei Tage zuvor im Corvatsch. Heute hatte es von Anfang an viele Leute und nachdem wir ein paar Pisten zügig fahren konnten, mussten wir von 11-12 Uhr recht lange anstehen an den Sesselbahnen. Aber mit der Sonne im Gesicht und der traumhaften Aussicht war es ganz erträglich. Über Mittag fanden wir mit etwas Glück ein herrliches Plätzchen in der kuschligen Chamanna Hütte. Nachmittags haben wir die Grösse des Skigebietes nochmal richtig ausgenützt, bevor wir uns auf den Weg zurück ins Tal machten. Ein wunderschöner Tag, nur etwas zu viele Leute…aber alles kann man halt nicht haben 😉
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Heute lief von morgens bis abends einfach alles wunderbar rund: Um 9 Uhr war der Parkplatz noch praktisch leer, in der Gondel mehr als genug Platz und eine halbe Stunde später standen wir schon oben an der Bergstation Corvatsch und bewunderten die grandiose Aussicht auf die Bergwelt rundherum. Dann fuhren wir einige Stunden lang kreuz und quer durch das abwechslungsreiche Skigebiet – und das gefühlt alleine. Und obwohl es mit drei Grad richtig warm war, war der Schnee griffig und die Pisten super präpariert. Um das Ganze noch zu toppen, kam am Mittag auch noch die Sonne und schien uns den ganzen Nachmittag an. Nach einem feinen Apéro in der kuschligen Berghütte Alpetta hatten wir auch bei der Talabfahrt nochmals richtig Spass. Und fuhren bis zwei Meter an unser Auto heran 🙂 Wie gesagt, der perfekte Tag…
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Nach zwei Jahren im Ausland verbringen wir den heutigen Weihnachtstag wieder einmal in der Schweiz – und geniessen die Kälte und die weihnachtlich weisse Landschaft sehr. Aufgrund der relativ hohen Lawinengefahr haben wir uns heute für eine sichere Skitour zum Lej Muragl entschieden. Die Route beginnt in Punt Muragl, der Einstieg ist am Ende der Schlittelpiste. Nach den ersten paar wenigen Metern der Schlittelpiste entlang stiegen wir steil durch den Wald hoch. Nach einer guten Stunde liessen wir den Wald hinter uns liefen dem Tal entlang eine weitere Stunde stetig hoch zum See Lej Muragl. Dort blies der Wind so sehr, dass wir die Skis anschnallten und im schweren Schnee zurück ins Tal fuhren. Die frische Luft und die Aussicht auf die schneebedeckten Berggipfel war dennoch wunderbar!
GRAUBÜNDEN: Punt Muragl – Lej Muragl
Distanz: 4 km
Dauer: 2 h
Höhenmeter: 700
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Wir wussten ja eigentlich, dass es etwas bewölkt und windig sein könnte heute – aber mit diesem starken Föhn hatten wir definitiv nicht gerechnet. Schon beim Aussteigen aus dem Auto blies uns der Wind heftig entgegen. Nachdem wir vierzig Minuten später unterhalb des Restaurants Ruhesitz nach links Richtung Stofel abbogen, haben wir uns mit dem windigen Wetter etwas abgefunden. Nach den ersten steilen Höhenmetern bis zum Ruhesitz folgten wir dem Weg mehr oder weniger ebenaus, an der Alphütte Rossberg vorbei bis zum Stofel. Dort zog der Wind nochmal an und so kämpften wir uns die letzten steilen Höhenmeter bis zum Kamor hoch, was aus wettertechnischen Gründen richtig Kraft kostete. Oben angekommen konnten wir kaum gerade stehen. In Windeseile schoss ich ein paar Erinnerungsfotos auf den Knien und dann suchten wir Unterschlupf in der nahegelegenen Militäreinrichtung. Nach einer kurzen Aufwärm-Pause machten wir uns zügig auf dem gleichen Weg zurück ins Dorf – immer vom starken Wind begleitet. Wir hatten sicher schon gemütlichere Tage in den Bergen, aber dem Wetter zu trotzen und sich nachher im heissen Bad aufzuwärmen gibt auch ein zufriedenes Gefühl.
APPENZELL: Brülisau – Ruhesitz – Stofel – Kamor
Distanz: 10.5 km
Dauer: 3 h
Höhenmeter: 900 Weiterlesen
Den Moléson habe ich mittlerweile schon drei Mal mit meinen SchülerInnen erwandert, aber noch nie mit meinem Mann. Heute war es endlich soweit! Bei herbstlich tiefen Temperaturen, aber herrlichem Sonnenschein standen wir um 9.30 Uhr an der Talstation der Zahnradbahn in Moléson-sur-Gruyères bereit und machten uns zu Fuss auf den Weg Richtung Plan Francey, wo sich die Mittelstation befindet. Der Weg bis zur Mittelstation ist mässig spannend, dafür recht steil und man kann den Moléson wunderbar von vorne bestaunen. In Plan Francey studierten wir kurz die Wandertafel und zogen dann rechts relativ eben um den Moléson herum, bevor wir von hinten steil Richtung Gipfel hochstiegen. Wir liefen zuerst links an der Bergstation vorbei bis auf den höchsten Punkt, wo sich eine moderne Art Gipfelkreuz befindet. Da es dort stark windete, erhofften wir uns etwas weniger Wind auf der anderen Seite des Restaurants. Wir hatten nicht weniger Wind, dafür eine herrliche Weitsicht über das Greyerzerland bis zu den weit entfernten Gipfeln im Wallis. Da es das erste Mal diesen Herbst richtig kalt war, fiel unsere Picknick-Pause recht kurz aus. Danach wärmten wir uns im Restaurant auf und nahmen dann die Bahn zurück ins Tal. Der Moléson gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsgipfeln in der Schweiz, unter anderem auch, weil er von allen Seiten gut sicht- und erkennbar ist.
FRIBOURG: Moléson-sur-Gruyères – Plan Francey – Moléson
Distanz: 5.4km
Dauer: 1.50h
Höhenmeter: 940
Eigentlich wollten wir heute auf die Hochmatt laufen. Da die Strasse zum Ausgangspunkt der Wanderung jedoch gesperrt war, mussten wir uns kurzerhand eine Alternative suchen. Wir haben den geologischen Lehrpfad am Fusse der Gastlosenkette gewählt – und das war eine super Entscheidung. Bei mystischem Wetter mit leichtem Schneeregen, tiefen Temperaturen und praktisch null Sicht liefen wir vom Parkplatz Gross Rüttli oberhalb von Jaun los. Nach etwa 20 Minuten Marsch erreichten wir einen wunderbaren Märli-Wald. Wenig später hatten wir die Hälfte des Brendelspitz umrundet und wieder eine wunderbare Aussicht auf alle Seiten. Auf dem ganzen Weg findet man zudem 12 Beobachtungsposten, welche Informationen zur Entstehung der Gebirgskette und deren Gestein enthalten. Das Gebirge der Gastlosenkette ist geologisch gesehen von grossem Interesse und auch der Wanderweg sehr spannend und abwechslungsreich. Nachdem wir einem kurzen Grat entlang noch höher stiegen, konnten wir bereits das Chalet du Soldat erblicken – und dahinter die noch immer in Wolken gehüllten Gastlosen. Dort machten wir der Kälte wegen nur eine kurze Picknick-Pause, bevor wir uns im urgemütlichen Chalet du Soldat aufwärmten. Und als wir das Restaurant verliessen, schien sogar die Sonne und wir konnten die Gastlosen nochmal richtig bestaunen. Zurück ging es dann auf einem einfach begehbaren Weg über das gut besuchte Restaurants Buvette des Sattels zurück zum Ausgangspunkt Gross Rüttli.
FRIBOURG: Gross Rüttli (Jaun) – Roter Sattel – Chalet du Soldat – Buvette des Sattels – Gross Rüttli
Distanz: 8km
Dauer: 2.10h
Höhenmeter: 560
Und schon wieder sind wir beide – dieses Mal zusammen – in der Region Fribourg. Ich war erst gerade hier im Lager, Philipp aus arbeitstechnischen Gründen. Und wir beiden mögen das Greyerzerland sehr. Heute war um 5 Uhr Tagwache, weil wir unbedingt noch den letzten richtig warmen und wunderbar sonnigen Herbsttag geniessen wollten, bevor das Wetter wieder umschlägt. So fuhren wir frühmorgens zweieinhalb Stunden nach Broc, wo wir unsere Wanderung starteten. Wir freuten uns auf die Bewegung und zogen daher in zügigem Tempo los, einer geteerten, schmalen Strasse entlang, stetig aufwärts Richtung Dent du Broc. Nach etlichen Kurven, wobei die Aussicht mit jedem Höhenmeter noch besser wurde, erreichten wir den Wanderweg. Von dort ging es querfeldein, an Alphütten und riesigen Steinbrocken vorbei, bis wir die Felswand des Dent du Broc erreichten. Wenig später begann dann auch der T4-Teil der Wanderung – und so war auch das Gelände. Der Weg schmal und rutschig und das Gefälle sehr abschüssig. Das habe ich leider nicht geschafft, da werden meine Beine immer weich wie Pudding. So haben wir wieder umgedreht und gleich unterhalb des Felsens unser Picknick genossen. Die Aussicht war auch dort grandios! Auf der linken Seite sah man bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau und auf der rechten Seite konnten wir sogar den Mont Blanc erspähen. Und gleich vor der Nase hatten wir natürlich noch den eindrücklichen Moléson, der hoch über dem Greyerzerland trohnt. Schöner hätte der erste Ferientag nicht sein können.
FRIBOURG: Broc – Dent du Broc
Distanz: 10.2km
Dauer: 2.40h
Höhenmeter: 730
Heute war ein erneut unglaublich schöner Herbsttag mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen und perfektem Sonnenschein. Wir nahmen nach dem Selun und dem Schibenstoll heute den dritten Gipfel der Churfirsten, den Chäserugg, in Angriff. Mit der Zahnradbahn ging es von Unterwasser gemütlich hoch auf den Iltios. Von dort liefen wir los, zuerst gerade auf den Chäserugg zu, bevor wir nach einer guten Viertelstunde nach links abbogen und über einen wunderschönen Wanderweg zum Plisen hochstiegen, wobei wir immer wieder zurückschauten und die Berge auf der gegenüberliegenden Seite bestaunten; den Wildhauser Schafberg, den Altmann und den Säntis. Durch die weitläufige, von Steinen zerklüftete Landschaft zogen wir weiter hoch in Richtung Sattel, wobei wir kurz den Weg verloren und querfeldein über Felsen hochkletterten, bis wir den Weg wieder fanden. Die letzten 200 Höhenmeter bis auf den Chäserugg stiegen wir nochmal steil einem Steinweg entlang hoch, immer mit Aussicht auf den danebenliegenden Gamserugg. Oben angekommen blies der Wind stärker, gleichzeitig wärmte die Sonne aber wunderbar, so dass wir unser Picknick geniessen konnten. Bevor wir für einmal die Bahn zurück ins Tal nahmen, bewunderten wir noch das wunderschöne, von Herzog & de Meuron gestaltete Bergrestaurant Chäserugg. So viele schöne Tage haben wir schon im Toggenburg verbracht – wir kommen wieder, soviel ist sicher 🙂
ST.GALLEN: Iltios Bergbahn Unterwasser – Iltios – Plisen – Sattel – Chäserugg
Distanz: 6km
Dauer: 2.10h
Höhenmeter: 900
Heute ist der erste Oktober und das Wetter scheint vergessen zu haben, dass der Sommer vorbei ist. Bereits um 9 Uhr waren die Temperaturen angenehm warm. Wir starteten unsere heutige, eher kurze Wanderung beim Parkplatz vom Gasthaus Leser, oberhalb von Stein. Über taufeuchte Wiesen und auf steilen Wegen durch den Wald folgten wir dem Weg bis zur Alp Hoor. Ein paar Meter weiter oben befindet sich das weisse Kreuz auf dem Grat beim Schlafstein, auf 1600 Metern über Meer. Von dort führte der Weg zuerst leicht ansteigend und am Schluss nochmal recht steil dem Grat entlang bis hoch zum Neuenalpspitz. Und das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt: Wir waren ganz allein, die Ruhe einfach nur traumhaft. Leider hatte es ein paar Schleierwolken und es war etwas dunstig, so dass wir nur ganz kurz einen Blick auf den Säntis erhaschen konnten. Etwas näher waren wenigstens der Gmeinenwis und der Lütispitz gut erkennbar. Nach einer gemütlichen Picknick-Pause machten wir uns auf dem gleichen Weg zurück nach Stein, beide etwas müde von der herrlichen Sonne, aber sehr zufrieden.
ST.GALLEN: Parkplatz Leser Stein SG – Alp Hoor – Schlafstein – Neuenalpspitz
Distanz: 7.5km
Dauer: 2.40h
Höhenmeter: 800
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