Serre d’Avène in den Cévennen


Die Cévennen, les Cévennes, sind der südöstlichste Teil des französischen Zentralmassivs. Karstgebirge, Schluchten und Hochebenen prägen die Landschat. Im nördlichen Teil (Département Lozère) ist das Klima vorwiegend atlantisch und feucht-kühl, südlich des Mont Aigoual (Départements Gard und Hérault) herrscht hingegen trocken-warmes Mittelmeerklima. Die grössten Städte liegen alle am Rand der Cévennen: Mende, Millau, Lodève und mit über 41’000 Einwohnern die grösste Alès. Heute spielt die Landwirtschaft mit der Aufzucht von Rindern, Schweinen und Ziegen, Ackerbau und Obstanbau (Zwiebeln und Äpfel) eine immer geringere Rolle. Zum Haupt-Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus geworden. Vor allem der Cévennen-Nationalpark und das Skigebiet Prat Peyrot am Mont Aigoual ziehen viele Besucher/innen an. Zudem bietet die Region Tropfsteinhöhlen, Wanderwege, Klettergebiete, Radwege, Wasser- und Luftsport. Im Juni 2011 hat die UNESCO über 3000 Quadratkilometer der Cévennen zum Welterbe der Menschheit erklärt. Ausschlaggeben für die Anerkennung als Weltnaturerbe war, dass hier die Wanderschäferei (Transhumanz) noch wie vor Urzeiten ausgeübt wird. Die Landschaften der Hochebenen sind während Jahrtausenden von der Weidewirtschaft geformt worden. Genau diese Landschaft wollten wir uns mit unserer ersten kleinen Wanderung in den Cévennen ansehen. So liefen wir bei weit über 35 Grad auf den nächstgelegenen Gipfel und staunten über die weiten der wunderschön grünen Wälder.
GARD: Saint-Jean-du-Pin – Serre d’Avène
Distanz: 10.5km
Dauer: 2.40h
Höhenmeter: 360




















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